Titelblatt des Freiwilligensurvey von 1999Freiwilligensurvey 1999 Titelseite des Freiwilligensurvey von 2004Freiwilligensurvey 2004 Titelseite des Freiwilligensurvey von 2009Freiwilligensurvey 2009

Der Freiwilligensurvey ist eine regelmäßige Trenderhebung zu freiwilligem Engagement, Engagementbereitschaft und zivilgesellschaftlicher Beteiligung in Deutschland. Er wird seit 1999 alle fünf Jahre im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführt und gilt als umfassendste und detaillierteste Quantitativuntersuchung zum freiwilligen Engagement in Deutschland.

Neben dem Freiwilligensurvey liefern auch andere Erhebungen aufschlussreiche Daten zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Dazu gehören insbesondere das Sozioökonomische Panel (SOEP) und die Allbus-Umfragen.

Deutschlandkarte

Karte: CC WikiCommons | eigene Bearbeitung

Auf der Grundlage des Freiwilligensurveys und teilweise ergänzt um weitere empirische Befunde, werden zudem regelmäßige Sonderauswertungen in Auftrag gegeben, die sich noch detaillierter mit bestimmten Themenbereichen oder Regionen beschäftigen. Neben dem Engagementatlas 2009 der AMB-Generali zählen hierzu:

 

Studien mit explizitem Fokus auf das freiwillige Engagement junger Menschen, finden sich überdies beim Deutschem Jugendinstitut (DJI), beim Forschungsverbund aus DJI und TU-Dortmund sowie der Bertelsmann Stiftung:

  • Begemann, Maik-Carsten / Bröring, Manfred / Düx, Wiebken / Sass, Erich (2011): Jugendliche Aktivitäten im Wandel. Gesellschaftliche Beteiligung und Engagement in Zeiten des Web 2.0. Endbericht. Dortmund. (PDF)
  • Düx, Wiebken / Prein, Gerald / Sass, Erich / Tully, Claus J. (2009): Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement. Eine empirische Studie zum informellen Lernen im Jugendalter. 2. Aufl. Wiesbaden. (Google Books)
  • Picot, Sibylle (2012): Jugend in der Zivilgesellschaft. Freiwilliges Engagement Jugendlicher im Wandel. Gütersloh.

Weitere Studien zum freiwilligen Engagement:

  • Halm, Dirk / Sauer, Martina (2005): Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland. Projekt der Stiftung Zentrum für Türkeistudien im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Essen. (PDF).
  • Brämer, Marie / Groß, Hermann / Maylandt, Jens / Schultze, Jürgen / Seifert, Hartmut (2011): Erwerbsarbeit und Ehrenamt in der Bundesrepublik Deutschland und in Nordrhein-Westfalen. Bestandsaufnahme des ehrenamtlichen Engagements im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit. Erster Kurzbericht über die Ergebnisse der repräsentativen Beschäftigtenbefragung. Dortmund. (PDF)
  • Krönert, Steffen / Klingholz, Reiner / Sievers, Florian / Großer, Thilo / Friemel, Kerstin (2011): Die demographische Lage der Nation. Was freiwilliges Engagement für die Regionen leistet. Berlin. (PDF)
  • Petersen, Thomas (2012): Freiheit und bürgerschaftliches Engagement. Ergebnisse einer Repräsentativumfrage im Auftrag der Herbert Quandt-Stiftung. Bad Homburg. (PDF)
  • Köcher, Renate / Bruttel, Oliver (2012): Generali Altersstudie. Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren. Bonn. (Webseite)

Internationale Studien zum freiwilligen Engagement

  • UNV (2011): State of the World’s Volunteerism Report. Universal Values for Global Well-being. Bonn, New York. (PDF)
  • UNV (2015): State of the World’s Volunteering Report. Transforming Governance. Bonn, New York. (PDF)
  • GHK (2010): Study on Volunteering in the European Union. Final Report. London. (Volltext | Executive summary DE)
  • Eurofound (Hrsg.) (o.J.) European Quality of Life Survey. 

Neben der Indivudualperspektive auf die deutsche Zivilgesellschaft, den Dritten Sektor und das freiwillige Engagement ist auch der Blick auf entsprechende Organisationen hilfreich. Das Forschungsprogramm “Zivilgesellschaft in Zahlen” (ZiviZ) sowie die Forschungsgruppe “Zivilengagement” des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) untersuch(t)en die deutsche Zivilgesellschaft und den Dritten Sektor mit dem Blick auf die Organisationen:

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Logo ARD / ZDF Online-Studie Schriftzug (N)Onliner-Atlas Titel der DIVSI-Milieu-Studie

Als einschlägige Studien zur Internetnutzung in Deutschland sind vor allem die Online-Studie der öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF sowie der (N)Onliner-Atlas der Initiative D21 zu nennen. Überdies veröffentlicht auch der Brangenverband (BITKOM) regelmäßig Erhebungen zur Nutzung neuer Medien. Außerdem erschien 2012 erstmals eine Internet-Milieustudie des Heidelberger Marktforschungsinstituts Sinus Sociovision, die allerdings ihren Schwerpunkt auf Vertrauen und Sicherheit im Internet legt.

  • ARD/ZDF Online-Studie: Jährliche Repräsentativerhebung zur Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland seit 1997 (Webseite)
  • Initiative D21 – (N)Onliner-Atlas: Größte jährliche Repräsentativerhebung zu Onlinern, Offlinern und Nutzungsplanern in Deutschland. (Webseite)
  • DIVSI (2012): Milieu-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet. Eine Grundlagenstudie des SINUS-Instituts Heidelberg im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI). Hamburg. (PDF)

Aufschluss über die Internetnutzung, Nutzungstypen und mögliche Nutzungswweisen junger Menschen, geben auch die einschlägigen Jugendstudien. So werden vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest regelmäßig Erhebungen zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen durchgeführt (“KIM-“ und “JIM-Studie”). Weiterhin bemerkenswert sind hier die Shell Jugendstudie sowie die SINUS-Jugendstudie die sich auch mit dem Medien- und Engagementverhalten von jungen Menschen beschäftigt.

  • MPFS (2011): KIM-Studie 2010. Kinder + Medien + Computer + Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-jähriger. Stuttgart. (PDF)
  • MPFS (2012): JIM-Studie 2012. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-jähriger. Stuttgart. (PDF)
  • Deutsche Shell (2010): Jugend 2010. Eine pragmatische Generation behauptet sich. (Webseite)
  • Clambach, Marc / Thomas, Peter Martin / Borchard, Inga / Flaig Bodo (2012): Wie ticken Jugendliche 2012. Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. Bonn.

Über die Internet und Social Media Nutzung im deutschen Nonprofit-Bereich geben folgende Studien Auskunft:

  • Frede, Clemens / Kreideweis, Helmut / Röhrl, Petra (2015): IT-Report für Nonprofits 2015. München. (Info)

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Titel: Strukturwandel des Ehrenamts Titel: Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Organisationen Titel: The Virtual Volunteering Guidebook

Bei meiner Beschäftigung mit freiwilligem Engagement und Ehrenamt beziehe ich mich vor allem auf neuere Arbeiten. Nichtsdestotrotz zähle ich hier auch Publikationen früheren Datums auf. Der Bericht der Enquete-Kommission “Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements” oder der Band zum “Stukturwandel des Ehrenamts” sind grundlegende Arbeiten, die maßgeblich für die heutige Diskussion sind.

  • Behr, Karin / Liebig, Reinhard / Rauschenbach, Thomas (2000): Strukturwandel des Ehrenamts. Gemeinwohlorientierung im Modernisierungsprozess. Weinheim, München. (Google Books)
  • Deutscher Bundestag (2002): Bericht der Enquete-Kommission “Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements”. Bürgerschaftliches Engagement: Auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft. Opladen. (PDF)
  • Alscher, Mareike / Dathe, Dietmar / Priller, Eckhard / Speth, Rudolf (2009): Bericht zur Lage und den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Berlin. (PDF)
  • Bode, Ingo / Evers, Adalbert / Klein, Ansgar (Hrsg.) (2009): Bürgergesellschaft als Projekt. Eine Bestandsaufnahme zu Entwicklung und Förderung zivigesellschaftlicher Potenziale in Detuschland. Wiesbaden. (Google Books)
  • Bühler, Siegfried (2010): Determinanten Freiwilligen Engagements. Argumentation für den Nutzen einer handlungstheoretisch geleiteten Herangehensweise an eine theoretische Integration. Politik begreifen, Band 14. Marburg.
  • Priller, Eckhard / Alscher, Mareike / Dathe, Dietmar / Speth, Rudolf (Hrsg.) (2011): Zivilengagement. Herausforderungen für Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Philantrophie, Band 2. Münster. (Google Books)
  • Emmerich, Johannes (2012): Die Vielfalt der Freiwilligenarbeit. Eine Analyse kultureller und sozialstruktureller Bedinungen der Übernahme und Gestaltung von freiwilligem Engagement. Wertorientierungen in moderner Gesellschaft, Band 3. Münster. (Google Books)
  • Die Bundesregierung (2012): Für eine Kultur der Mitverantwortung. Erster Engagementbericht. Berlin. (Kurzfassung | Drucksache).

Das Themenfeld Online-Volunteering wird in der deutschen Fachliteraur bisher nur nebenbei behandelt. englischsprachige Quellen — die bspw. im Virtualvoluneering Wiki, bei Serviceleader.org oder auf den Webseiten des Institut for Volunteering Research zusammengestellt sind — stehen hier im Vordergrund. Deutschsprachige Publikationen zur Online-Freiwilligenarbeit finden sich vor allem unter meinen eigenen Veröffentlichungen sowie bei Placke und Placke.

  • Cravens, Jane / Ellis, Susan J. (2015): The LAST Virtual Volunteering Guidebook. Fully Integrating Online Service into Volunteer Involvement. Palo Alto. (erhältlich bei Energize Inc)
  • Hinz, Ulrike / Wegener, Nora / Weber, Mike / Fromm, Jens (2014): Digitales Bürgerschaftliches Engagement. Berlin
  • Jähnert, Hannes (2012): Was ist Online-Volunteering? In: BBE-Newsletter (5/2012). (PDF)
  • Jähnert, Hannes / Dittrich, Lisa (2011): Management von Online-Volunteers. Ein Handbuch. Berlin. (erhältlich bei der AfED)
  • Jähnert, Hannes (2010): Freiwilligenarbeit über das Internet. Ein neuer Weg für das freiwillige Engagement. in: Soziale Arbeit. Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete. Oktober 2010 (Jg. 59). S. 392-399. (Info).
  • Placke, Waltraud / Placke, Gerd (2008): Informationstechnologien und bürgerschaftliches Engagement. Neuigkeiten vom „Strukturwandel des Ehrenamts“. In: BBE-Newsletter (4/2008). (PDF)
  • Ellis, Susan J. / Cravens, Jane (2000): The Virtual Volunteering Guidebook. How th Apply the Principles of Real-World Volunteer Management to Online Service. Palo Alto. (PDF)

Eine wichtige Grundlage für die Beschäftigung mit dem Freiwilligenmanagement ist das Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Oganisationen von Schwarz et al. Die weiteren Publikationen zum Thema schließen hier mehr oder weniger exlizit an:

  • Schwarz, Peter / Purtschert, Robert / Giroud, Charles / Schauer, Reinbert (2009): Das Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Oganisationen (NPO). 6. Aufl. Bern, Stuttgart, Wien.
  • Rosenkranz, Doris / Weber, Angelika (Hrsg.) (2002): Freiwilligenarbeit. Einführung in das Management von Ehrenamtlichen in der Sozialen Arbeit. Weinheim, München. (Google Books | aktualisierte Neuauflage erschien 2012)
  • Reifenhäuser, Carola / Hoffmann, Sarah G. / Kegel, Thomas (2009): Freiwilligen-Management. Theorie – Politik – Praxis. Augsburg. (Review hier im Blog)
  • Schürmann, Lisa Katrin (2013): Motivation und Anerkennung im freiwilligen Engagement. Kampagnen und ihre Umsetzung in Internet und Social Media. Wiesbaden. (Rezension hier im Blog)
  • Reifenhäuser, Carola / Reifenhäuser, Oliver (2013): Praxishandbuch Freiwilligenmanagement. Weinheim und Basel. (Rezension hier im Blog)

Für meine Beschäftigung mit den neuen Medien sind unterschiedliche Monographien von Bedeutung. Hier nur eine kurze Auswahl der Publikationen, auf die ich mich regelmäßig beziehe:

  • Berners-Lee, Tim (1999): Der Web-Report. Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internets. München.
  • Ebersbach, Anja / Glaser, Markus / Heigl, Richard (2008): Social Web. Konstanz (Google Books)
  • Jörrissen, Benjamin / Marotzki, Winfried (2009): Medienbildung — Eine Einführung. Bad Heilbrunn. (Google Books)
  • Münker, Stefan (2009): Emergenz digitaler Öffentlichkeiten. Die Sozialen Medien des Web 2.0. Frankfurt am Main. (Ansicht bei Amazon)

Die Themen Politik und Gesellschaft — dem Hintergrund zu freiwilligem Engagement, Zivilgesellschaft — lassen sich aus den Perspektiven ganz unterschiedlicher akademischer Schulen besprechen. Ich beziehe mich zumeist auf die Habitus-Feld- sowie Kapital-Theorie Pierre Bourdieus. Wichtige Autoren sind außerdem Norbert Elias (als Vorgänger Bourdieus), Jürgen Habermas, Axel Honneth und Hartmut Rosa.

  • Bourdieu, Pierre (1897): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt am Main.
  • Elias, Norbert (1997): Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische unnd psychogenetische Untersuchungen. Zweiter Band: Wandlungen der Gesellschaft. Entwurf zu einer Theorie der Zivilisation. Frankfurt am Main.
  • Honneth, Axel (1994): Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt am Main
  • Rosa, Hartmut (2005): Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne. Frankfurt am Main.
  • Müller, Jan-Werner (2010): Verfassungspatriotismus. Berlin

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Artikel, Analysen und Berichte rund um das freiwillige Engagement sowie die Bürger- und Zivilgesellschaft in Deutschland werden in unterschiedlichen Newslettern publiziert.

Ausführlichere Analysen und Expertisen finden sich in Zeitschriften und Magazinen, wobei die Artikel gelegentlich kostenfrei über das Internet heruntergeladen werden können.

  • Opusculum-Schriftreihe des MAECENATA INSTITUTS mit kleineren Untersuchungen und Arbeitsergebnissen, Studien, Tagungsberichte u. Ä.
  • Forschungsjournal soziale Bewegung: Informationspool mit Analysen und Diskussionsbeitrgägen rund um unterschiedlichste Reformprozesse in Deutschland (hier stehen Beiträge gelegentlich zum Download zur Verfügung)
  • Stiftung & Sponsoring: Magazin für Nonprofit-Management und -Marketing. Hier erscheinen regelmäßig übersichtliche Beiträge die oft zu mehr führen.
  • merz – Zeitschrift für Medien und Erziehung. Mit Schwerpunkt und Spektrum ist die alle zwei Monate herausgegebene Fachzeitschrift ist insbesondere für die Beschäftigung mit ‘Jugend’ hilfreich.
  • WZB-Mitteilungen (Wissenschaftszentrum Berlin). Erscheint vierteljährlich und gibt kurze Einblicke in die Arbeit der unterschiedlichen WZB-Abteilungen — ausführlichere Projektberichte werden ggf. zitiert.

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