Gelebte Anerkennung ist die Basis für gelingende Zusammenarbeit mit freiwillig und ehrenamtlich Engagierten. Um Anerkennung im alltäglichen “Geschäft” von Nonprofits leben zu können, ist eine entsprechende Organistionskultur unabdingbar. Aber auch Strategien und Konzepte zur wirksamen Vermittlung von Anerkennung und Wertschätzung, sind von großer Bedeutung. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie Anerkennung gut geplant und authentisch gelebt werden kann.

Statements:

Gelingende Anerkennung wirkt sich positiv auf die Bindung bereits Engagierter und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher aus. Dabei ist es sehr anspruchsvoll, Anerkennung authentisch zu vermitteln. Strategien und Konzepte, wie Anerkennung und Wertsätzung vermittelt werden kann, müssen immer wieder überdacht und an die Bedürfnisse und Ansprüche der Adressaten angepasst werden.

Statement 2: Anerkennung ist das Ergebnis der Bemühungen gegenseitigen Kennen- und Schätzenlernens zwischen Menschen. Sie muss aktiv vermittelt werden und die Gewissheit geben, bedeutend und wirksam zu sein.

Eine der größten Herausforderungen bei der Schaffung einer Organisationskultur, in der Ehrenamtlichen authentisch und alltäglich Anerkennung vermittelt wird, ist ein gemeinsames Verständnis von Anerkennung.

Statement 1: Ehrenamtliche mit Geld oder geldwerten Anreizen zu ‘locken’ und zu ‘entlohnen’ führt in eine Sackgasse. Monetarisierung des Ehrenmts rückgängig zu machen, ist für Organisationen wie Engagierte ein äußerst schmerzhafter Prozess.

Siehe auch Artikel zu “Anerkennung” hier im Blog

Projekte:

Projekt 1: Preis: “Engagiert im DRK”

Cover_Preis

Cover “Engagiert im DRK” 2015

In meiner Arbeit als Referent zur Förderung sozialen Ehrenamts im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes übernahm ich 2013 und 2015 die Geschäftsführung für den Preis “Engagiert im DRK”, ein Preis für herausragende Engagement-Projekte in den sozialen Aufgabenfeldern des DRK. Meine Aufgaben bestanden hier in der Konzeption, Durchführung und Evaluation der Ausschreibung.

Als besonders Herausfordernd stellte sich die Innerverbandliche Kommunikation und die Würdigung derer dar, deren Projekte nicht in die engere Auswahl der Preis-Jury kamen.