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Kleine Umfrage zu diesem Blog
H I E R G E H T S Z U R U M F R A G E
Die wunderbare Welt, also dieser Blog hier, wurde in diesem Sommer drei Jahre alt. Noch während ich zum Aufbauversuch des Geraer Jugend-Online-Portals “The-Hall.info” mit einem unterhaltsamen kleinen “Joke-Blog” betrug, setzte ich 2007 auf Blogger.com ein kleines Tagebuch auf, in dem ich mein Engagement als Zweitbetreuer einer Seminarfacharbeit zum Thema “Killerspiele” festhielt. Mir ist damals aufgefallen, dass für derartige Betreuungsarbeiten über das Netz keinerlei Hinweise zu finden waren. Was genau sollte meine Aufgabe als Zweitbetreuer sein? Wen konnte ich das fragen? Google wusste leider keine Antwort. Gern wollte ich das für die Zukunft ändern und tat es auch.
Nach Abschluss der Arbeit lag die wunderbare Welt einige Zeit brach. Erst im September 2008 reaktivierte ich sie. Eigentlich wollte ich lediglich meine Diplomarbeitsvorbereitungen festhalten, merkte aber bald, dass das Bloggen wesentlich mehr Potential birgt. Hier ein Kommentar und dort eins, dazu noch den einen oder anderen Blog verlinkt und schon begann sich ein Netzwerk über weite Teile des NPO-Managements zu spannen, über das mir wertvolle Impulse gegeben wurden — vielen Dank dafür.
Nach dem Abschluss meiner Arbeit im Sommer vergangenen Jahres beschloss ich mich auch weiterhin mit dem Online-Volunteering zu beschäftigen. Das Thema wurde bisher in Deutschland nur sehr wenig bearbeitet und welches Medium würde besser zur Freiwilligenarbeit über das Internet passen als ein Blog? Natürlich kamen aber bald auch noch andere Themen dazu, die ich kommentieren, über die ich schreiben und mich austauschen wollte. Da war die NPO-Blogparade an der ich seit ihrer dritten Runde teilnehme. Da waren auch die neuen Herausforderungen im Masterstudiengang an der Berliner TU. Und außerdem gab und gibt es ja immer wieder Entwicklungen und Gegebenheiten, die es zu kommentieren lohnt.
Nachdem ich zu Beginn dieses Jahres — gelockt durch die bessere Technik — von Blogger auf WordPress umzog, erweiterte ich also das Themenspektrum meines Blogs um die Kategorien “Studium”, “NPO-Blogparade” und “Kommentar”. Abgesehen von der immer stressigen Prüfungszeit schreibe ich recht regelmäßig und vermute eine konstante Zahl an Leserinnen und Lesern, die hin und wieder auch mal ein Kommentar da lassen… Aber das sind natürlich nur Vermutungen. Vermutungen, die ich in diesem Monat gern bestätigen oder eben wiederlegen möchte.
Angeregt durch den Miniatursurvey auf dem Blog von Jayne Cravens, setzte auch ich eine kleine Online-Befragung auf, die ich euch bitte auszufüllen. Es sind lediglich zehn Fragen, für deren Beantwortung ihr sicherlich nicht viel mehr als fünf Minuten brauchen werdet. Die Umfrage läuft einen Monat — also noch bis zum ersten September 2010. Schon im Voraus vielen Dank — K L I C K
"Richtig Googeln"
Kürzlich habe ich mich mal wieder dran gesetzt und die Seite “über mich …” hier auf dem Blog weiter vervollständigt. Aus meinem Arbeitsordner habe ich einfach mal zusammengetragen, was ich bisher schon so alles gemacht habe. Zu meinem Erstaunen hat sich bis heute schon einiges angesammelt und erfreulicher Weise wird wohl dieses Jahr auch noch einiges dazu kommen.
So bin ich eingeladen diesen September auf der stART Conference in Duisburg über das “Micro Volunteering” zu referieren, im Oktober auf der Volonteurope Conference in Athen einen Workshop zu “Internet, Social Media and Volunteering” zu geben und außerdem noch drei Seminartage für die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland zu gestalten — einen zum Internet als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit (09.09.) und zwei zu “Freiwillige Online!” (20./21.09.). Zwar lässt sich nicht leugnen, dass der Herbst damit wieder einmal eine stressige Zeit werden wird (Man bedenke, dass ich eigentlich Vollzeit [!] studiere.), doch bin ich mit Blick auf die Vorbereitungen frohen Mutes und freue mich auf die neuen Engagements.
Bei meinen Stöbereien in den Untiefen meiner Arbeitsordner, bin ich nun aber auch auf längst verflossene Projekte gestoßen, die eigentlich viel zu interessant sind, als das sie ihre Existens nur auf meinem Rechner fristen sollten. So entdeckte ich unter anderem die Verschriftlichung eines Referates zu “Politics and Truth”, das ich im Februar 2008 in Neu Delhi gehalten hatte, eine witzig geschriebenen Auswertung zu einer der Übungen, die ich 2007 im Rahmen meiner Tutorenstelle an der FH-Erfurt gestaltete (Thema war “Flow im Spiel ‘Counter Strike”) und ein Trainingsskript zum richtigen Gebrauch von Suchmschinen wie Google, wobei ich besonders bei Letzterem begann in Erinnerungen zu schwelgen:
Es war in meinem ersten Praktikumssemester in meinem Sozialarbeitsstudium in Erfurt. Ich absolvierte damals ein 20-wöchiges Praktikum im Bildungsbereich des Paritätischen Landeswohlfahrtsverbandes Thüringen, über das es eigentlich nicht viel mehr zu sagen gibt, als das meine ersten Erfahrungen in der Erwachsenenbildung nicht wirklich erbaulich waren. Ich hatte damals einen dicken Schädel, mit dem ich wohl etwas zu rabiat gegen die Wände der paritätischen Organisation gelaufen bin und mitnichten die leicht gebeugte Haltung, die von mir erwartet wurde. Kurz: Das Praktikum in Neudietendorf war eine wertvolle Erfahrung, die man gemacht haben sollte, wenn man sich nicht all zu naiv mit der Entwicklung von NPOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen beschäftigen will.
Eines meiner Praktikumsziele war damals die Konzeption und Durchführung eines eigenen Trainigs. Dank meiner Anleiterin verfolgte ich dieses Ziel damals auch wirklich und konzipierte das Google-Training. Damals war mir aufgefallen, dass viele Leute um mich herum zwar Suchmaschinen — hauptsächlich Google — nutzten, nur irgendwie nicht wirklich brauchbare Informationen zu finden im Stande waren. Eine Wahrnehmung, die sich mit meiner eigenen Erfahrung nicht vertrug. Wenn ich Google bemühte, fand ich mist, was ich suchte …
So trug es sich also zu, dass ich einigen Referent!nnen des Paritätischen Landeswohlfahrtsverbandes in Thüringen das Googeln näher brachte. Das Sktipt dazu wollte ich eigentlich noch einmal überarbeiten, weil es in seiner jetzigen Form tatsächlich etwas veraltet ist. Leider bin ich bis heute nicht wieder dazu gekommen, weshalb ich es nun erstmal so hier einstelle.
PS: Die Adresse, die Telefonnummer sowie die E-Mail stimmen nicht mehr. Wenn ich es schaffe das Skript zu überarbeiten, berichtige ich sie ![]()
Veröffentlicht unter Kurz Notiert
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Zeit zum Bloggen …
“Meine Diplomarbeit ist nun fertig!” Schrieb Günter Bressau im November vergangenen Jahres und ich kann das jetzt auch sagen. Zwar werde ich meine Arbeitsergebnisse, noch verteidigen müssen, aber das soll — denke ich — nicht das Problem werden. Jetzt freue ich mich erst einmal auf den kommenden August in dem es mehr Zeit zum Bloggen und Sommer genießen gibt.
Bei der etwas stupiden Arbeit des Korrigierens und Formatierens der insgesamt 111 Seiten meiner Arbeit, sind mir nebenher einige Themen eingefallen, über die ich im kommenden Monat bloggen möchte. Hier also eine kurze Vorausschau:
- Seit dem ich mich immer intensiver mit meiner Diplomarbeit beschäftigte, ist in politischen Sphären Deutschlands einiges passiert. Der Hashtag “#Zensursula” hat Karriere gemacht. Als ich ihn am 27. Mai morgens um 10:05 Uhr das erste Mal twitterte, fehlten noch 1.688 Stimmen bis zur vermeintlich notwendigen 50.000er-Marke. Heute weiß ich — aufgeklärt von Ursula von der Leyen –, dass angesichts der “großen Mehrheit” von 40 Mio. Internetnutzerinnen und -nutzern die 134 000 Petitionsunterzeichnenden nicht wirklich ins Gewicht fallen (Stichwort “Praxis symbolischer Politik”). Auch wenn ich in Sachen Engagementpolitik vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unter der Leitung Frau von der Leyens einiges halte, hat mich ihre sture Uninformiertheit im Themenbereich “Internet” sehr erschrocken. Seit der recht populistisch anmutenden Idee Internetzensur durch das Reizthema “Kinderpornographie im Internet” voranzutreiben, ist Frau von der Leyen von einem Fettnapf in den anderen getreten. Diese Speckspur, die sich über den dritten Satz des fünften Artikels (Abs. eins) der bundesdeutschen Verfassung (GG) zieht, will ich in Kürze einmal nachzeichnen und so Gründe und Auswirkungen dieser Politik suchen.
- Nachdem der Kulturmanager Christian Henner-Fehr im April dieses Jahres eine drei-teilige Reihe zur strukturierten Themensuche für den eigenen Weblog veröffentlicht hatte, will ich es ihm nun gleich tun. Da ich mich aber Zeit meines Studiums an der FH-Erfurt mit der wissenschaftlichen Internetrecherche auseinandersetzte, will ich in meinem Beitrag die Validität der Informationen in den Vordergrund stellen, die man im Internet findet. Natürlich darf auch hier die Technik der Archivierung nicht vernachlässigt werden. Der geplante Beitrag soll also an den des Kulturmanagers anschließen und auch eine Aufforderung an andere Bloggerinnnen und Blogger sein, einmal zu zeigen, wie sie sich all das “merken” was sie so lesen.
- Auch wird die zehnte Runde der NPO-Blogparade bald Thema hier im Blog werden. Der RedcrossSocialist (Gerald Czech) fragt nach integrierten Kommunikationsstrategien für jugendliche Zielgruppen. Konkreter formuliert will er wissen, wie jugendliche Stakeholder einer Organisation zu Spenderinnen und Spendern herangezogen werden können.
Auch will ich noch zwei Bücher vorstellen, die mich in letzter Zeit beschäftigten. Das eine ist ganz nah am Thema Online-Volunteering, das andere weit davon entfernt:
- Am Dienstag Abend den 07. Juli war ich auf die Verabschiedungsfeier Prof. Dr. Wagners eingeladen. Nach beinahe 17 Jahren, die er im Dienste der Fachhochschule Erfurt Lehrte, Forschte und Rektorierte, wurde Herr Wagner von seinen Kolleg(innen) und ausgewählten Studierenden nun in den wohl verdienten Ruhestand entlassen. Gleich am Eingang bekam ich ein Büchlein von Herrn Wagner und seiner Lebensgefährtin Frau Müller. Es war der Reisebericht einer Weltreise mit dem Titel “Angst und Neugier im Gepäck – Eine etwas andere Forschungsreise um die südliche Welt”. Ich erinnerte mich an einen Vortrag Herrn Wagners über diese “Weltreise gegen den Strich” und nahm mir vor mich mit Wolf und Male um die Welt zu lesen. Auch wenn kaum Verbindungen zwischen Online-Volunteering und diesem Reisebericht herzustellen sind, will ich ihn und das Fazit der Reisenden hier im Blog kurz vorstellen.
- Kürzlich erhielt ich Post von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland. Es war ein Büchlein aus der Reihe “Sozialwirtschaft Diskurs” mit dem Titel “Freiwilligen-Management – Theorie, Politik, Praxis” von Carola Reifenhäuser, Sarah G. Hoffmann und Thomas Kegel. Da schon der Titel impliziert, dass dieses Buch ganz nah am Thema Online-Volunteering ist, möchte ich es hier natürlich auch vorstellen.
Nicht zu letzt will ich natürlich auch noch auf meinen neuen Artikel zum Online-Volunteering in Deutschland hinweisen, den ich eigentlich für den kommenden BBE-Newsletter schreiben wollte, nun aber wegen “personeller Veränderungen in der Redaktion des BBE-Newsletters” auf der Webseite der Akademie für Ehrenamtlichkeit veröffentlichte. Im Artikel “Freiwilliges Online-Engagement – Stand, Perspektiven, Herausforderungen” geht es — wie der Titel schon sagt — um das Online-Volunteering in Deutschland. Es wird gezeigt, das Freiwilligenarbeit über das Internet von der Freiwilligenarbeit vor Ort in einer Organisation nicht unterschieden werden kann und sollte und was Online-Engagierte eigentlich alles so für eine Organisation oder ein Projekt tun können.
Verschlagwortet mit Blog, Vorhaben
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