Im Lichte der gesamten Menschheitsgeschichte erscheint die Geschichte der modernen Gesellschaft nur als kurzer Wimpernschlag. Selbst wenn man ‘nur’ die rund 12.000 Jahre seit dem Ende der letzten Eiszeit betrachtet, ist seit den Anfängen der modernen Gesellschaft, Mitte des 18. Jahrhunderts, noch nicht sonderlich viel Zeit vergangen. Die Menschheit indes hat in den Jahrtausenden davor viele soziale Experimente gewagt. Experimente, die in den Erzählungen ‘ursprünglicher Horden und Stämme’ normalerweise wenig Beachtung finden.
Der Anthropologe David Graeber und der Archäologe David Wengrow zeichnen in ihrem Buch “Anfänge” (2022) die Entwicklung der Menschheit und ihre Experimente nach. Anhand aktueller Erkenntnisse aus ihren Fächern zeigen sie, das der Mythos des ‘edlen Wilden’ frei erfunden ist. Niemand ist am Ende der letzten Eiszeit unwissend auf seine Ketten losgestürmt. Eine Neolithische Revolution hat so nicht stattgefunden! Ebensowenig gab es egalitäre Horden, wie sie sich Jean-Jacques Rousseau in seiner “Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen” vorstellte.
Die Hybris moderner Gesellschaften, sich selbst für den Höhepunkt in der Entwicklung menschlicher Zivilisation zu halten, demontieren Graeber und Wengrow gründlich. Allein das Zusammenspiel von Institutionen politischen Wettbewerbs, monopolisierter Gewalt und flächendeckender Verwaltung hat sich in Europa früher entwickelt als bei indigenen Gesellschaften in anderen Teilen der Welt. Eben diese “Herrschaft dritter Ordnung” (ebd. 2022: 392ff) aber dürfte auch der Grund dafür sein, warum wir stecken geblieben und weit weniger experimentierfreudig geworden sind, was die Formen unseres Zusammenlebens anbelangt.
Die Bücher von David Graeber (1961–2020) – insbesondere Schulden (2012), Bürokratie (2016) und Bullshit-Jobs (2018) – fand ich sehr anregend. Anhand frappierender Eigentümlichkeiten zeigte Graeber immer wieder, dass alles, was gemacht wird, auch anders gemacht werden könnte. Ins Zentrum all dessen stellte der bekennende Anarchist stets “Care and Freedom”, Sorge und Freiheit als zwei Seiten einer Medaille. Vielleicht auch ein Ansatz für die Reparatur der Moderne!?
Die grundlegende menschliche Anständigkeit
Wer an Anarchismus denkt, dem fallen vielleicht als erstes Punk und Chaos, Hedonismus und Maßlosigkeit ein. David Graeber indes beschrieb die grundlegenden Prinzipien seiner Lebensphilosophie mit Selbstorganisation, freiwilligem Zusammenschluss und gegenseitiger Hilfe – “Care and Freedom” eben. In seinem Beitrag “Are you an Anarchist?” aus dem Jahr 2000 legte er dar, dass der Anarchismus – so wie er ihn sich vorstellte – “simply the principles of fundamental human decency” zum Ausdruck bringt.
Da drängt sich die Frage auf, ob die moderne Gesellschaft auf der Basis ‘grundlegender menschlicher Anständigkeit’ zu reparieren wäre. Bietet der Anarchismus, der mit seiner Ablehnung der “Herrschaft dritter Ordnung” (s.o.) modernen Gesellschaften gegenübertritt, möglicherweise gangbare Lösungen?
Zur Erinnerung noch einmal was an an unserer modernen Gesellschaft kaputt zu sein scheint:
- Der Meritokratismus ist aus dem Ruder gelaufen. Was in der bürgerlichen Moderne noch den American Dream inspirieren konnte, nämlich, dass sich Leistung lohnt und jede:r es zu etwas bringen kann, wurde in der apertistischen Moderne seltsam verdreht: Können die ‘einfachen Leute’ heute kaum noch hoffen, dass es ihren Kindern – trotz deren Leistungen – einmal besser gehen wird, scheint die Mehrheit der gesellschaftlichen Eliten – vorrangig Erben per Geburtsglück – ihre Herrschaftsansprüche für verdient zu halten.
- Der Abstand zwischen Metropolen und Peripherie ist zu groß geworden. Trotz der Erkenntnis, dass eine funktionierende Demokratie auf gleichwertige Lebensverhältnisse angewiesen ist, driften Metropolen und Peripherie immer weiter auseinander. Für die Problemlagen der Menschen, die in strukturschwachen Regionen weit abseits der Metropolen leben, besteht in den Hauptstädten wenig Sensibilität. (Das gilt sicher auch umgekehrt!) Der Versuch, Lösungsansätze aus Großstädten auf ländliche Regionen zu übertragen (z.B. Apps, die Angebot und Nachfrage ‘matchen’ sollen) scheitert regelmäßig; die ‘Landbewohner:innen’ wenden sich frustriert ab und nehmen die Sache lieber selbst in die Hand.
- Die Privatisierung der Daseinsvorsorge hat sich vervielfacht. Die sozialstaatlichen Errungenschaften der organisierten Moderne (siehe hierzu “Starke Arme”) wurden seit dem Aufkommen des apertistischen Paradigmas ab den 1970er Jahren immer weiter privatisiert. Sie wurden zuerst den Prinzipien der freien Marktwirtschaft – Wettbewerb, Effizienz-, Innovations- und Preisdruck etc. – unterworfen und dann auch zusätzlich noch in den privaten Bereich und den Bereich lokaler Gemeinschaften verschoben: Was eigentlich Aufgabe des Staates sein und aus guten Gründen dem Markt entzogen werden sollte, wird – weil der Markt es eben nicht regelt – zur Privatangelegenheit oder Sujets von Engagement und Ehrenamt vor Ort (z.B. Internetzugang, Mobilität und nicht selten auch Kindertagesbetreuung).
Mit seiner Vision eines einbettenden Liberalismus formuliert Andreas Reckwitz zusätzlich noch eine weitere Herausforderung: Über die rechtlichen Regelungen hinaus müssen passende kulturelle Grundregeln entwickelt werden – insbesondere was die Reziprozität, die Gegenseitigkeit von Rechten und Pflichten anbelangt.
Hat jemand, der staatliche Bildung in Anspruch nimmt, nicht auch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, seine Begabungen und Fähigkeiten zum Wohle aller zu realisieren? […] Haben Personen, die auch garantiert durch eine rechtliche und zivile Ordnung durch Kapitaleinkünfte hohes Vermögen akkumuliert haben, nicht auch eine Pflicht, Teile davon an die Gesellschaft zurückzuerstatten?” (Reckwitz 2019: 302)
Die ‘Baustellen’ einer Reparatur der Moderne sind also vielfältig und hier sicher noch nicht vollständig gelistet. Ließen sich aber nur die genannten Entgleisungen der letzten Dekaden mit ‘grundlegender menschlicher Anständigkeit’ reparieren, wäre schon einiges gewonnen. Anhand des Konzeptes einer praktischen Freiheit will ich das im Folgenden noch etwas vertiefen.
Die Freiheit (wirklich) frei zu sein
Graeber und Wengrow buchstabieren “grundlegende Formen sozialer Freiheit” aus, die der abstrakten, auf dem römischen Eigentumsrecht basierenden, individuellen Freiheit (usus, fructus, abusus) vorausgegangen sein sollen und so etwas wie den grundlegenden Antrieb gesellschaftlichen Wandels in den letzten 12.000 Jahren bildeten (siehe ebd.: 536):
- Mobilität – “die Freiheit, seine Umgebung zu verlassen und an einen anderen Ort zu ziehen”;
- Courage – “die Freiheit, die Befehle anderer zu ignorieren oder zu missachten”;
- Kreativität – “die Freiheit, völlig neue soziale Realitäten zu schaffen oder sich zwischen verschiedenen Realitäten hin- und herzubewegen”.
Sie argumentieren, dass die wechselnden sozialen Ordnungen früherer Gesellschaften ein Ausdruck ihrer praktischen Freiheit zur Kreativität waren und nur durch die Freiheit zu Mobilität und Courage denkbar sind. Und mehr noch: Ohne das Gegenstück dieser Freiheiten – die Sorge – wären auch diese nicht zu realisieren gewesen.
So ist die Freiheit zur Mobilität auf die Gewissheit angewiesen, auch anderswo willkommen zu sein – auf die Sorge Fremder um Fremde also oder auf eine ‘Willkommenskultur’. Und Gleiches gilt auch für die Freiheit zur Courage: Die “Spielfreiheit” (ebd.:152) Befehle anderer missachten zu können, nützt wenig, wenn das im Zweifel existentielle Not nach sich zieht – wenn Macht sorg- oder rücksichtslos ausgeübt werden kann.
Es braucht etwas Phantasie, aber die grundlegenden Freiheiten von Not (z.B. nichts zu Essen zu haben) und Furcht (z.B. als Fremde:r tyrannisiert zu werden) finden sich auch bei Hannah Arendt. In ihrem Essay “Die Freiheit frei zu sein” (ebd. 2021) vergleicht sie die gelungene amerikanische und die misslungene französische Revolution. Sie stellt fest, dass die bloße Befreiung von Unterdrückung (Frankreich) noch lange keine aktive Teilnahme am politischen Leben (Amerika) bedeutet, es aber eben dieses Politische sei, dessen Zweck die Freiheit ist.
Nur diejenigen, die die Freiheit von Not kennen, wissen die Freiheit von Furcht in ihrer vollen Bedeutung zu schätzen, und nur diejenigen, die von beidem frei sind, von Not wie von Furcht, sind in der Lage, eine Leidenschaft für die öffentliche Freiheit zu empfinden, in sich diesen goût pour la liberté und den spezifischen Geschmack an der egalité zu entwickeln, den die Freiheit in sich trägt” (Arendt 2021: 26; Hervorhebungen im Original).
Damit finden sich hier auch Anschlüsse, die dem zivilgesellschaftlichen Treiben Bedeutung verleihen, das bei Graeber und Wengrow kaum Beachtung findet. Das Politische nämlich entspringt bei Arendt dem Handeln – jener grundlegenden menschlichen Tätigkeit, die, weil es eben nicht nur Arbeiten oder nur Herstellen ist, dem zivilgesellschaftlichen Engagement am nächsten steht. Die praktischen Freiheiten Graebers und Wengrows scheinen mir in diesem zivilgesellschaftlichen Handeln – zumindest dem unentgeltlichen – gut erkennbar:
- Mobilität – selbstverständlich kann ich den Ort – lies die Organisation oder Initiative – meines Engagements verlassen und sicher sein, dass ich woanders willkommen bin;
- Courage – Befehle von anderen kann ich in meinem Engagement ignorieren, denn die Unentgeltlichkeit meiner Tätig heißt vor allem, dass ich nicht nicht abhängig beschäftigt bin;
- Kreativität – völlig neue soziale Realitäten schaffen oder sich zwischen verschiedenen Realitäten hin und her zu bewegen setzt natürlich voraus, dass ich die ‘richtigen’ Mitstreiter:innen finde, nicht selten geht es im Engagement aber genau darum: Um neue Wege des Miteinanders.
Take Aways für die Reparatur der Moderne
Wäre also die Zivilgesellschaft die Sphäre aus der heraus eine Reparatur der Moderne gelingen könnte? Ist die Zivilgesellschaft vielleicht sogar der Reparaturbetrieb, den wir brauchen? Ich bin da skeptisch. Ein Blick in den jüngsten Freiwilligensurvey reicht aus, um – wieder einmal – festzustellen, dass das zivilgesellschaftliche Treiben gesamtgesellschaftliche Strukturen recht zuverlässig reproduziert. Kurz gefasst: Die praktische Freiheit (wirklich) frei zu sein, haben im zivilgesellschaftlichen Treiben die am ehesten, die es sich leisten können.
Einen allgemeinen goût pour la liberté zu entwickeln, bedürfte also radikalerer Ansätze – Ansätze, die an die Wurzeln gehen.
1. Weniger Arbeit, mehr Handeln
Eine ‘grundlegende menschliche Anständigkeit’ an den Tag zu legen, wäre – Anarchismus hin oder her – sicher eine gute Sache. Vice versa müsste natürlich gelten, Verstöße dagegen in irgendeiner Form zu ahnden, anstatt sie sich in der vermeintlichen ‘Ellenbogengesellschaft’ zum Vorbild zu nehmen. Der Kategorische Imperativ Immanuel Kants kann helfen:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (Immanuel Kant)
Die Frage, was ein allgemeines Gesetz werden sollte und was nicht, verdiente ausführliche Dialoge. Dialoge, die sich nicht auf ‘Gemeinwohl’ zurechtstutzen lassen und zugänglich für ganz unterschiedliche Menschen sein müssen. Dialoge also, die einige Zeit in Anspruch nehmen. Zeit für den Abbau bestehender Schwellen und Barrieren und den Aufbau gegenseitigen Vertrauens, für die Entwicklung von Sensibilität gegenüber vielfältigen Lebensrealitäten usw.
Die Logik der mehrfachen Privatisierung (s.o.) setzt diesem Handeln enge Grenzen. Zwar kann die Organisation solcher Dialogräume (staatlich oder privat) finanziert werden, die Teilhabe daran bleibt aber zu oft Privatsache neben Job und Familie. Der Ansatz müsste entsprechend radikalisiert werden: Entweder in dem Unternehmen in die Pflicht genommen werden, entsprechende Freiräume zu schaffen, oder in dem die Arbeitszeit insgesamt deutlich reduziert wird.
2. Weniger Game, mehr Play
Wenn die “Herrschaft dritter Ordnung” – Institutionen politischen Wettbewerbs, monopolisierte Gewalt, flächendeckende Verwaltung – der Grund dafür ist, dass wir aufgehört haben, mit verschiedenen Formen sozialer Realitäten zu experimentieren, sollten wir überlegen, wie sich hier Frei- oder besser “Spielräume” (wieder) öffnen lassen. Dies soll kein Plädoyer dafür sein, Wahlen, Gewaltenteilung oder Bürokratie abzuschaffen. Wir haben diesen Institutionen viel zu verdanken! Das “Verschwinden des Spielraums” (Hartmut Rosa) aber sollte uns zu denken geben.
In seinem Buch über “Bürokratie” beschreibt David Graeber Spiele (engl. “games”) als streng abgegrenzte und regelgeleitete Bereiche sozialer Interaktion, die ohne Mehrdeutigkeit auskommen (ebd. 2016: 227f.). Bürokratie ist nichts anderes – “schlicht das langweiligste, grafisch am schlechtesten gestaltete Spiel der Welt”. Das Spielen (engl. “play”) dagegen impliziert keine vorgegebenen Regeln. Vielmehr ist die Aushandlung von Regeln Teil des Spielens selbst (ebd. 228f.).
Von spielen kann man sprechen, wenn der freie Ausdruck kreativer Energien zum Selbstzweck wird. Es ist Freiheit um ihrer selbst willen. (Graeber 2016: 229; Hervorhebungen im Original)
Weniger Game, mehr Play hieße also nichts anderes, als die Genese von Spielregeln vom Kopf auf die Füße zu stellen – vom hierarchischen top down zum souveränen bottom up. Für die drei Bereiche der “Herrschaft dritter Ordnung” (s.o.) lassen sich durchaus Beispiele dafür finden, wie das aussehen kann: (1) Runde Tische waren zu Wendezeiten im Osten Deutschlands durchaus Institutionen politischen Wettbewerbs abseits von Wahlen; (2) künstlerische Interventionen transformieren monopolisierter Polizeiarbeit (weshalb Cops Puppen hassen); und dass sich (3) auch die Spielregeln für die Verteilung von Fördermitteln bottom up aushandeln lassen, zeigen Beispiele wie der Gute Rat für Rückverteilung, der Welcome Alliance Fund oder der Flow Fund für Ostdeutschland.
3. Weniger Schulden, weniger Bullshit
Ein Problem der modernen Gesellschaft, das bislang gar nicht genannt wurde, betrifft die Perspektive, die unsere Wirtschaftsform den Menschen überhaupt bietet. Der Imperativ des Wirtschaftswachstums gründet auf der Vorstellung unendlicher Ressourcen, wobei hier in der Regel nicht von regenerativen Ressourcen gesprochen wird. Kurz gefasst: Wir verfeuern den Planeten, auf dem wir leben. Und mehr noch: Unsere Wirtschaft produziert mehr Schuldner:innen als Gläubiger:innen.
Kurz zur Erinnerung: Thomas Piketty’s “Weltformel” r > g besagt, dass die Rendite aus Vermögen (r) langfristig schneller wächst als die Wirtschaft und die damit verbundenen Einkommen aus Arbeit (g). Warum ist das so? Weil für investiertes Vermögen Zinsen verlangt werden. Und wer bezahlt die Zinsen? Die Schuldner:innen. Und woher nehmen die Schuldner:innen das Geld? Aus ihrer Lohntüte oder der von anderen. Da aber Einkommen aus Arbeit (g) mit der Rendite aus Vermögen (r) langfristig nicht Schritt hält, dreht sich die Spirale für die Schuldner:innen wie deren Erben in der Tendenz nach unten.
Diese Verschuldung, ja schon die Drohung damit, veranlasst jene, die auf Einkommen durch Arbeit angewiesen sind, alles Mögliche zu tun, um mehr Geld zu verdienen – und sei es der noch so größte “Bullshit-Job”. David Graeber schlug in diesem Kontext einen allgemeinen Schuldenerlass vor – eine radikaler Bruch mit den bestehenden Verhältnissen, der zumindest einen Moment praktischer Freiheit schaffen würde, in dem die Regeln des Miteinanders auf Augenhöhe neu verhandelt werden könnten. Regeln, die nicht unbedingt ökonomische Probleme mit ökonomischen Mitteln lösen.
Quellen
Arendt, Hannah (2021): Die Freiheit, frei zu sein. 13. Aufl. München: dtv Verlag.
Greaber, David / Wengrow, David (2022): Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit. Stuttgart: Klett-Cotta.
Greaber, David (2018): Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Stuttgart: Klett-Cotta.
Greaber, David (2012): Schulden. Die ersten 5000 Jahre. Stuttgart: Klett-Cotta.
Dies ist der dritte Beitrag der Reihe zur “Reparatur der Moderne”.

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