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Dass das mit den Förderanträgen so eine Sache ist, hatten wir ja schon: Die Richtlinien sind unverständlich, die FAQs machen es auch nicht viel besser und nachfragen nützt wenig, weil nur unverbindlich geantwortet werden kann. In der Reihe "Wenn eine:r einen Antrag schreibt" habe ich deshalb schon mal ein paar Tipps für Förderanträge zusammengestellt. Ob's geholfen hat? Ich hoffe es! Auf jeden Fall sind die Macher:innen des Reflecta Fördermittelkompass' drauf aufmerksam geworden und luden mich ein, die Entwicklung ihres neuen KI-Tools zu begleiten.
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Von Künstlicher Intelligenz bin ich ja (immer noch) nicht so ganz überzeugt: haufenweise Fehler, Halluzinationen und widergekäute Biases. Vom Energiehunger der KI-Helferlein ganz zu schweigen! Zudem werden unter dem Label "KI fürs Gemeinwohl" viel zu oft nur Tools entwickelt, die allein der Effizienz verpflichtet sind – und vor allem der Effizienz jener Organisationen, die in diese KI investieren können. Matthäus lässt grüßen!
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Der Reflecta Fördermittelkompass ist da ein bisschen anders. Klar, die KI, die da am Werk ist, macht bestimmt auch Fehler; vielleicht halluziniert sie auch; und ganz sicher wiederkäut sie die Biases, die nun mal in die Fördermittellandschaft eingeschrieben sind. Es ist aber eben ein Tool für alle, die sich mit Fördermitteln auseinandersetzen wollen, nicht nur für das Fundraising der Reflecta gGmbH. So stelle ich mir "KI fürs Gemeinwohl vor".
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Unken werden rufen: Bäh, das kostet ja was – für gemeinnützige Organisationen 35 Euro im Monat. Dabei ist das doch "public money – public good", oder nicht?! Und da hätten wir sie auch schon wieder, die Projekte-Bias, die der Fördermittellandschaft eingeschrieben ist: Ja, die Entwicklung wurde gefördert, der Betrieb ist es nicht. Und wie anders sollte ein generatives KI-System betrieben werden, wenn nicht mit einem (solidarischen) Pricing-Modell?!
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Außerdem: Jede:r kann das Tool eine Woche kostenlos ausprobieren. Nur nicht vergessen, das Probeabo rechtzeitig zu kündigen!
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Und sonst so?
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Ich habe ein neues Projekt: Am diesjährigen Tag des Grundgesetzes fiel der Startschuss für den ersten "Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle", dem deutschlandweiten Mitmachtag zum Geburtstag unserer Verfassung. (Auf LinkedIn hatte ich dazu ein eindrückliches Video gepostet.) Am 23. Mai 2026 wird ganz Deutschland zur Bühne guten Miteinanders. Überall im Land wird es Mitmach-Aktionen geben, bei denen Menschen ganz unabhängig von Herkunft, Religion oder Vereinsmitgliedschaft zusammen und miteinander in den Dialog kommen. Ich freu' mich drauf und empfehle gern den Newsletter.
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Seit dem Auftakt im Schloss Bellevue fordert mich das Projekt ganz schön: Bevor es richtig los gehen kann mit der Kampagne, bauen wir an einem breiten Unterstützer-Netzwerk, das den Ehrentag in alle Lande trägt. Seit einiger Zeit jagt deshalb eine Videokonferenz die nächste. Für Blog, Newsletter und LinkedIn blieb da leider wenig Zeit. Aber das soll sich auch wieder ändern! Denn es gibt ja auch noch andere Projekte – die Freizeitforschung zur Reparatur der Moderne zum Beispiel, die ich vor einiger Zeit mit einem Text über die "Zeit der Monster" begann.
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Und jetzt du!
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Besten Dank fürs bis hier hin lesen! Ich bin gespannt auf Deine Meinung. Antworte gern auf diesen Newsletter oder schreib' mir eine DM auf LinkedIn.
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