{"id":2151,"date":"2013-01-27T14:09:16","date_gmt":"2013-01-27T14:09:16","guid":{"rendered":"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/?p=2151"},"modified":"2013-01-27T14:09:16","modified_gmt":"2013-01-27T14:09:16","slug":"warum-sind-treffen-im-real-life-so-wichti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2013\/01\/27\/warum-sind-treffen-im-real-life-so-wichti\/","title":{"rendered":"Warum sind Treffen im Real Life so wichtig?"},"content":{"rendered":"<p>Das Treffen vor Ort \u2013 in der physischen Welt \u2013 ist bei Online-Projekten ziemlich wichtig. Noch die &#8216;virtuellesten&#8217; Communitys, wie vielleicht die der Blogsph\u00e4re oder die der Wikipedia, brauchen ihre Treffen im Real Life. Warum ist das so? Die technischen M\u00f6glichkeiten, mit denen \u00fcber das Internet kommuniziert werden kann, werden immer weiter entwickelt. Und das nicht nur in Sachen Usability! Auch die Bandbreite \u00fcbertragbarer Kommunikationsakte wird ausgeweitet und ggf. um neue Zeichen und Symbole erweitert (vom Text zum Emoticon von VoIP zur Videotelefonie usw.). Objekte \u00fcber das Internet durch die ganze Welt zu verbreiten, ist heute<a title=\"Wikipedia Artikel zum Lemma 3D Printing (EN)\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/3D_printing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> keine reine Scince Fiction<\/a> mehr. Genauso wenig wie ein<a title=\"Micro-Volunteering and the Future I auf dailycrowdsource\" href=\"http:\/\/dailycrowdsource.com\/crowdsourcing\/articles\/microvolunteering\/499-the-future-of-microvolunteering-cat-toys-robotic-arms-and-you\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> &#8216;Quasi-Vor-Ort-Engagement \u00fcber das Internet&#8217;<\/a>. Und trotzdem: Wir treffen uns \u2013 da schlie\u00dfe ich mich nicht aus \u2013 immer noch sehr gern in der stofflichen Welt, um genau das zu tun, was wir auch \u00fcber das Internet tun k\u00f6nnten: kommunizieren.<br \/>\nGanz unabh\u00e4ngig vom W\u00fcnschbaren, besch\u00e4ftigt mich die Frage, warum das so ist, schon eine ganze Weile. Vor kurzem, im Gespr\u00e4ch mit Kathleen Ziemann, die zur Zeit einen Beitrag zu <a title=\"Trendreport &quot;Karma statt Kohle&quot; (Fokus Engagementvermittlung) \" href=\"http:\/\/trendreport.betterplace-lab.org\/trend\/karma-statt-kohle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>\u201eKarma statt Kohle\u201c <\/em>f\u00fcr den Betterplace-Lab-Trendreport<\/a> schreibt, bin ich wieder drauf gesto\u00dfen (worden). Zeit also Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze \u2013 drei sind es an der Zahl, die sich so \u00e4hnlich auch in der sehr lesenswerten ethnographischen Studie \u00fcber <a title=\"\u00dcber das Buch auf TEXTEM \" href=\"http:\/\/www.textem.de\/index.php?id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Familienkultuen<\/a> von Wolf Wagner (2003: 73ff.) finden \u2013 f\u00fcr dieses &#8216;wunderbare&#8217; Ph\u00e4nomen aufzuschreiben und dann noch ein bisschen dr\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<h2>Soziobiologie \u2013 die These vom Sex<\/h2>\n<p>Die Soziobiologie geht \u2013 nicht ganz zu Unrecht \u2013 davon aus, dass der Mensch durch Urinstinkte gesteuert wird, die allen Lebewesen zueigen sind. Nur ein Teil unseres Gehirns, n\u00e4mlich bestimmte Zonen der Hirnrinde, ist typisch menschlich. Der Rest unserer animalischen Schaltzentrale ist &#8216;nat\u00fcrlich&#8217; daf\u00fcr da, dass unsere K\u00f6rper funktionst\u00fcchtig sind und bleiben und auch unsere Gene weitergegeben werden. Genau das ist \u2013 aus Sicht der Soziobioloigie \u2013 der Grund daf\u00fcr warum wir uns trotz aller technischen M\u00f6glichkeiten und vorhandener Kompetenzen immer noch in der physischen Welt treffen. Auch wenn sich bereits Objekte \u00fcber das Internet verbreiten lassen, das &#8216;Beamen&#8217; von Lebewesen, wie auch fruchtbarem Samen, ist bis heute nicht gelungen.<br \/>\nDie Logik der Soziobiologie ist in der Tat bestechend und taucht in den Medien auch immer wieder auf. Besonders beliebt sind die Thesen der Soziobiologie bei Erkl\u00e4rungsversuchen, warum M\u00e4nner und Frauen sind wie sie sind. Warum z.B. finden \u00fcberwiegend viele M\u00e4nner j\u00fcngere Frauen attraktiv und vice versa? Oder: Warum besteht &#8216;die Frau als solche&#8217; auf Treue in einer Beziehung, wohingegen der Mann in einer Tour fremd geht? Es ist alles in unseren Genen angelegt, auch die Antwort auf die Frage, warum wir uns trotz allen Fortschritts immer noch in der stofflichen Welt begegnen wollen.<\/p>\n<h2>Sozialanthropologie \u2013 die These von der Sozialisation<\/h2>\n<p>Die Anthropologie ist in der Wissenschaft so etwas wie der Gegenspieler zur Soziobiologie. Schon immer streiten sich Kulturalisten und Naturalisten darum, ob es nun die Natur ist, die den Menschen in seinem Tun bestimmt, oder die Kultur. Welche Macht haben die Gene wirklich? Es ist nicht so, dass die Anthropologie die Wirkung von Genen komplett verleugnen w\u00fcrde, man verweist allerdings darauf, dass menschliche Verhaltensmuster viel zu Komplex sind, als dass sie von ein paar wenigen Aminos\u00e4ure-Verbindungen in der DNS vorbestimmt (determiniert) werden k\u00f6nnten. Vielmehr werden die genetisch &#8216;angelegten&#8217; Verhaltensweisen durch die jeweilige Kultur verst\u00e4rkt oder abgeschw\u00e4cht. Demnach ist es auch die Kultur, in die wir hinein sozialisiert wurden, die beeinflusst, ob wir uns noch im Real Life treffen wollen oder nicht.<br \/>\nSchauen wir uns nun die Kultur an, in die wir &#8216;junge Erwachsene&#8217; hinein sozialisiert wurden, wird ziemlich schnell klar, warum wir dem physischen Treffen einen so hohen Stellenwert beimessen: Was uns unsere (Gro\u00df-) Elterngeneration vorgelebt hat, was wir als &#8216;normal&#8217; kennen gelernt haben, hatte nichts \u2013 oder nur sehr wenig \u2013 mit &#8216;virtuellen Welten&#8217; zu tun. In der Kindheit und Jugend der Wenigsten von uns gab es zu Hause regelm\u00e4\u00dfig Telefon- oder Video-Konferenzen. Dementsprechend empfinden wir das physische Zusammentreffen mit anderen, die wir vielleicht auch \u00fcber das Internet kennen gelernt haben, als v\u00f6llig normal und die Vorstellung nur noch im &#8216;Cyber Space&#8217; zu leben ziemlich abwegig.<\/p>\n<h2>Ethnologie \u2013 die These vom Kulturwandel<\/h2>\n<p>Als Kulturwandel werden alle kulturellen Ver\u00e4nderungen im Zeitverlauf beschrieben, die durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher (Alltags-) Kulturen oder durch Ver\u00e4nderungen innerhalb eines Kulturraums bewirkt werden (<a title=\"Anna Gottschalk \u00fcber Kulturellen Wandel \" href=\"http:\/\/soziologie.soz.uni-linz.ac.at\/sozthe\/freitour\/FreiTour-Wiki\/kultureller%20Wandel.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gottschalk o.J.<\/a>). Das Internet mit seinen Sozialen Medien ist definitiv ein Motor des heutigen Kulturwandels. Das l\u00e4sst sich unter anderem an den <a title=\"Kulturschock Social Web -- Beitrag hier im Blog\" href=\"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kulturschock-social-web-soziale-medien-kennen-und-leben-lernen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Lern-) Prozessen <\/a>beobachten, die Digital-Outsider durchmachen m\u00fcssen, um an einer immer st\u00e4rker digitalisierten Gesellschaft teilhaben zu k\u00f6nnen. Teilhabe ist hier aber nicht nur auf politische Partizipation beschr\u00e4nkt, sondern umfasst auch die Positionierung in der Gesellschaft. Bei diesem Seinen-Platz-Finden \u2013 das hatte Norbert Elias in seinen Studien \u00fcber den <a title=\"Wikipedia Artikel zum Lemma \u00dcber den Prozess der Zivilisation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cber_den_Proze%C3%9F_der_Zivilisation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prozess der Zivilisation<\/a> herausgearbeitet \u2013 spielt die Vermeidung von Schande und das Streben nach Prestige eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<blockquote><p>Schande vermeidet man, in dem die allgemein akzeptierten Vorschriften [auch ungeschriebene Gesetzte | Anm. von mir] einh\u00e4lt. F\u00fcr Ehre und Prestige gen\u00fcgt das nicht. Man muss Verhaltensweisen oder Besitzt\u00fcmer vorweisen, die einen h\u00f6heren Status anzeigen, die \u00fcber das Gewohnte hinausweisen. Diese kann man an denjenigen Menschen ablesen, die bereits \u00fcber einen solchen Status verf\u00fcgen. \u00dcbernimmt man ihre Verhaltensweisen und strebt nach ihren Besitzt\u00fcmern, hat man die besten Chancen, an ihrer Ehre und ihrem Prestige teilzuhaben (Wagner 2003: 86).<\/p><\/blockquote>\n<p>Jenen, die heute die Mittel und M\u00f6glichkeiten des Social Webs virtuos zu nutzen wissen, wird i.d.R. mehr kulturelles Prestige beigemessen als jenen, die dies nicht k\u00f6nnen. Das hei\u00dft allerdings nicht, dass sich das Gros der Gesellschaft am gemeinen &#8216;Onliner&#8217; orientiert; dessen Verhaltensweisen \u00fcbernimmt und nach ihren Besitzt\u00fcmern gestrebt wird. Lediglich auf die gesellschaftlichen Eliten, die sowohl \u00fcber kulturelles als auch \u00fcber \u00f6konomisches Prestige (Geld und in Geld konvertierbare Habe) verf\u00fcgen, trifft das zu. Auch diese m\u00fcssen n\u00e4mlich ihren Platz in der Gesellschaft finden bzw. behaupten und sind dementsprechend immer auf der Suche nach neuen Kulturtechniken, mit denen sie sich gegen\u00fcber der immer aufstrebenden b\u00fcrgerlichen Mitte abgrenzen k\u00f6nnen. Zu diesen Praktiken k\u00f6nnte auch die k\u00f6rperlose Netzkommunikation gez\u00e4hlt werden, da sich damit (quasi nebenbei) auch Arbeitsprozesse effizienter organisieren lassen. Die Frage also, warum wir uns immer noch in der stofflichen Welt treffen, obwohl uns immer mehr M\u00f6glichkeiten der webbasierten Kommunikation zur Verf\u00fcgung stehen, ist aus der Perspektive des Kulturwandels also \u00e4hnlich zu beantworten wie aus der der Anthropologie: Die Zeit ist noch nicht reif, wobei der kulturelle Wandel nicht an Sozialisation, sondern Prestigestreben festgemacht wird.<\/p>\n<h2>Diskussion<\/h2>\n<p>Zwei zu eins f\u00fcr die Menschlichkeit! Sozialisation und Prestigestreben liefern uns f\u00fcr&#8217;s Erste die differenziertesten Befunde, wobei sowohl die Antwort der Anthropologie als auch die Ethnographie darauf hinweist, dass es jetzt so ist wie es ist, die Zukunft aber unbestimmt bleibt. Die These vom Sex dagegen behauptet, dass uns unser archaisches Gehirn weiterhin aus dem Haus treiben wird, auch wenn wir uns einmal als Hologramme durch die Welt beamen k\u00f6nnen. Drei zu eins f\u00fcr die Menschlichkeit?! So funktioniert das nat\u00fcrlich nicht. Entscheidungen fallen in der Wissenschaft auf der Grundlage von Fakten. Fakten mit denen Thesen gepr\u00fcft, erweitert, modeliert oder eben verworfen werden. In diesem Sinne hier eine kurze Diskussion:<\/p>\n<ol>\n<li>Bei der These vom Sex geht es um die Fortpflanzung, um die Verbreitung der eigenen Gene. Die Behauptung lautet: Alle wollen ihre Gene weitervererben, erfolgreich sind dabei aber nur diejenigen mit der h\u00f6chsten Anpassungs- bzw. \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit. In der Tierwelt mag das so zutreffen bei den Menschen wird aber das kleine Bisschen Gehirn \u00fcbersehen, das &#8216;typisch menschlich&#8217; Gro\u00dfes bewirkt. Der Mensch ist im Stande sein eigenes Soziotop einzurichten, in dem er der Herr ist und (fast) kein Anpassungsbedarf besteht. Im Ergebnis hei\u00dft das, dass alle, die ihre Gene weitergeben wollen, auch dazu im Stande sind. Und das genau dieses &#8216;wollen&#8217; wider des Determinismus der Soziobiologie verl\u00e4uft, zeigen die <a title=\"Fertilit\u00e4tsraten nach Einkommen weltweit auf Statistica.com\" href=\"http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/232636\/umfrage\/fertilitaetsraten-weltweit-nach-laender-einkommensgruppen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fertilit\u00e4tsraten nach Einkommen (weltweit)<\/a><em>. <\/em>Dass wir uns also im Real Life treffen, um unsere Gene weitergeben zu k\u00f6nnen, passt nicht zu der beharrlichen Empf\u00e4ngnisverweigerung, die besonders unter Akademikerinnen grassiert (wobei nat\u00fcrlich auch die M\u00e4nner verh\u00fcten).<\/li>\n<li>Die These von der Sozialisation besagt im Kern, dass wir intergenerational bestimmte Muster vermittelt bekommen, die wir als normalen Rahmen f\u00fcr unsere Handlungen inkorporieren. Verhaltensweisen au\u00dferhalb dieses Rahmens erscheinen uns unnormal und abwegig. Dagegen spricht zun\u00e4chst, dass sich Verhaltensweisen seit einigen Dekaden auch intragenerational ver\u00e4ndern (<a title=\"&quot;Beschleunigung&quot; von Hartmut Rosa bei Google Books \" href=\"http:\/\/books.google.de\/books?ei=WDMFUaenOu364QTi6ICwDw&amp;id=Ty65AAAAIAAJ&amp;dq=beschleunigung+Rosa&amp;q=intragenerational#search_anchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rosa 2005: 176ff.<\/a>). Nur weil jemand in einer Familie mit Vater, Mutter und Geschwistern aufgewachsen ist, hei\u00dft das nicht, dass er oder sie ein Patchwork aus Freundin, Stiefkindern und eigenen Kindern nicht aushalten k\u00f6nnte. Ein zweites Gegenargument findet sich in der Historie der &#8216;power of love&#8217;. Die sexuelle Befreiung sollte n\u00e4mlich zu einer nach innen und au\u00dfen friedliebenderen Gesellschaft f\u00fchren, was der Statistik zu folge nicht geklappt hat. Die Anzahl der Sexualdelikte, stets als Resultat der sexuellen Unterdr\u00fcckung angesehen, hat seit den 1970er Jahren sogar zugenommen (Wagner 2003: 76). Dass wir uns also immer noch im Real Life treffen, weil es unsere Eltern und Gro\u00dfeltern so vorgemacht haben, passt nicht zu den Handlungsrahmen, in denen sich viele von uns heute wie selbstverst\u00e4ndlich bewegen. In Facebook &amp; Co. schaffen Jugendliche gar einen elternfreien Raum, in dem ganz neue Formen des Miteinanders ausprobiert werden.<\/li>\n<li>Die These vom kulturellen Wandel erkl\u00e4rt uns, dass das Streben nach Prestige kulturelle Praktiken durch die Gesellschaft &#8216;wandern&#8217; l\u00e4sst \u2013 und zwar von Oben nach Unten, von den gesellschaftlichen Eliten zu den Armen und Ungebildeten. Anhand unterschiedlicher Praktiken \u2013 von der Benutzung des Taschentuchs bis zur Kravatte f\u00fcr den Herrn \u2013 lassen sich einheitliche Wege dieser Wanderung nachzeichnen. Wie sich also Praktiken durch die Gesellschaft verbreiten macht das Modell klar, welche es im einzelnen sind dagegen nicht. Und genau hier beginnt die Orakelei. Sicherlich gibt es Menschen, die nur noch \u00fcber das Internet mit der Au\u00dfenwelt kommunizieren. Vielleicht verf\u00fcgen diese Menschen auch \u00fcber viel kulturelles Kapital, doch wissen wir nicht, ob sich die gesellschaftlichen Eliten eines Tages an ihnen orientieren werden \u2013 ob sie sich einen Distiktionsgewinn aus der Adaption dieser Praktiken erwarten. Tun sie dies, wird es nicht mehr lange dauern, bis &#8216;virtuelles Leben&#8217; auch in der gesellschaftlichen Mitte &#8216;normal&#8217; wird, tun sie es nicht, bleibt alles wie es ist und wir treffen uns weiterhin, um gemeinsam Kaffee zu trinken.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>tl;dr:<\/strong> <em>Treffen im Real Life sind &#8216;in&#8217;, deshalb ist die stoffliche Welt f\u00fcr uns so wichtig. Was allerdings die Zukunft bringt bleibt ungewiss. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Treffen vor Ort \u2013 in der physischen Welt \u2013 ist bei Online-Projekten ziemlich wichtig. Noch die &#8216;virtuellesten&#8217; Communitys, wie vielleicht die der Blogsph\u00e4re oder die der Wikipedia, brauchen ihre Treffen im Real Life. Warum ist das so? Die technischen M\u00f6glichkeiten, mit denen \u00fcber das Internet kommuniziert werden kann, werden immer weiter entwickelt. 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