{"id":2301,"date":"2013-05-10T18:10:42","date_gmt":"2013-05-10T18:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/?p=2301"},"modified":"2013-05-10T18:10:42","modified_gmt":"2013-05-10T18:10:42","slug":"new-volunteer-management-ein-zielgruppenorientiertes-framework","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2013\/05\/10\/new-volunteer-management-ein-zielgruppenorientiertes-framework\/","title":{"rendered":"New Volunteer Management &#8212; ein zielgruppenorientiertes Framework"},"content":{"rendered":"<p>Die <a title=\"Webseite der re:campaign\" href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">re:campaign am 06. und 07. Mai<\/a> stand f\u00fcr mich ganz im Zeichen des freiwilligen Engagements in der Kampagnenarbeit. Mit meinem eigenen <a title=\"Sprecherprofil von Hannes J\u00e4hnert auf recampaign.de\" href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/sprecher\/hannes-jaehnert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vortrag zum New Volunteer Management<\/a> im Gep\u00e4ck war ich besonders gespannt auf die Inputs von <a title=\"Sprecherprofil von Betsy Hoover auf recampaign.de\" href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/sprecher\/hannes-jaehnert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Betsy Hoover<\/a> (<a href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/blog\/betsy-hoover-obama-online-und-offline\">Doku<\/a>, <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/65581982\">Video<\/a>), <a title=\"Sprecherprofil von Dr. Felix Kolb auf recampaign.de\" href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/sprecher\/dr-felix-kolb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Felix Kolb<\/a> (<a href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/blog\/mehr-als-clicktivism-acht-fragen-strategische-online-kampagnen\">Doku<\/a>) und <a title=\"Sprecherprofil von Yussi Pieck auf recampaign.de\" href=\"http:\/\/www.recampaign.de\/sprecher\/yussi-pick\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Yussi Pieck<\/a> (<a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/oxfam\/yussi-pick-was-wir-von-us-kampagnen-lernen-koennen\">Audio<\/a>), die von der Mobilisierung Freiwilliger, von der strategischen Fragen zur Kampagnen-Vorbereitung und von m\u00f6glichen Learnings aus den USA sprachen (in dieser Reihenfolge). Einiges der Inputs konnte ich gleich mit in meine Session einbauen. Hier die vier wichtigsten Punkte:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ladder of Engagement: <\/strong>Die Ladder of Engagement beschrieb Betsy Hoover mit den Schlagworten <em>\u201eshare\u201d, \u201edonate\u201d, \u201eadvocate\u201d, \u201eattend an event\u201d <\/em>und<em> \u201ebecome a leader\u201c<\/em>. Angefangen also vom Klick auf Facebook bis zur Gestaltung eigener Volunteer-Projekte sollten Freiwillige im Laufe einer Kampagne also \u201anach oben klettern\u2018 k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Supported Journey:<\/strong> Mit dem Schlagwort supported journey wies Yussi Pieck darauf hin, dass das Commitment sporadisch engagierter Volunteers entwickelt werden muss und nicht zu fr\u00fch mit zu viel Ballast beh\u00e4ngt werden darf.<\/li>\n<li><strong>Small Data:<\/strong> Das Schlagwort Small Data setzte Pieck dem US-amerikanischen Big Data entgegen. Es ist in Europa (noch) nicht m\u00f6glich, im Campaigning offene Daten zum Wahlverhalten o.\u00e4. zu nutzen. Deshalb, so Pieck, sei man hierzulande darauf angewiesen, mit \u00fcbersichtlicheren Datens\u00e4tzen zu arbeiten, um Zielgruppen sinnvoll zu segmentieren.<\/li>\n<li><strong>Was vererbst du? <\/strong>Nach der Kampagne ist vor der Kampagne stellte Felix Kolb fest und fragte, was den Moment der Kampagne (der durchaus lang sein kann) \u00fcberdauert. Reputation zahlt sich freilich aus, eine Gewahrmachung neuer M\u00f6glichkeiten des Einmischens f\u00fcr die Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer sicherlich auch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gab nat\u00fcrlich noch viel mehr als diese vier Punkte. Da waren zum Beispiel noch die zentralen Prinzipien Hoovers <em>\u201erelationship based organizing\u201c<\/em>: <em>\u201eempowerment\u201c<\/em>, \u201e<em>partizipation\u201c<\/em> und <em>\u201eforce multipliers\u201c, <\/em>da waren einige Hinweise zum Storytelling und da war schlie\u00dflich auch die Feststellung <em>\u201ethere is no more online or offline organizing &#8212; there is just organizing\u201c. <\/em>Und auch das, was mir nicht oder nicht wirklich viel begegnete, war aufschlussreich: Gamification spielte keine besondere Rolle in den Keynotes und Inputs, die ich besuchte (\u00fcbrigens auch nicht auf dem BarCamp am n\u00e4chsten Tag). Doch wie dem auch sei, hier geht es mir nicht um eine Doku der gesamten re:campaign, ich will hier lieber noch einmal auf das Framework des New Volunteer Managements eingehen, in dem sich die wichtigsten Punkte rund um die Unterst\u00fctzer!nnen-Mobilisierung wiederfinden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: left;\">Die Hintergr\u00fcnde<\/h1>\n<p>In die Hintergr\u00fcnde zum Modell hatte ich mich in meinem Vortrag ein bisschen verrannt. Warum eigentlich? Hatte ich das nicht <a title=\"Hintergr\u00fcnde zum New Volunteer Management hier im Blog\" href=\"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2013\/05\/04\/new-volunteer-management-auf-der-rc13\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor der Konferenz schon in meinem Blog beschrieben<\/a>? Das hatte ich! Doch empfand ich das Szene-Engagement eben nicht nur als n\u00fctzliches AdOn des New Volunteer Managements, sondern als einen der zentralen Punkte. Es sollte ja gerade nicht nur darum gehen, wie man Menschen dazu bekommt, mit Freude, Pathos und ohne Absicht eigener Bereicherung f\u00fcr die Kampagne \/ die Organisation zu arbeiten, sondern darum, \u00fcber den Prozess des freiwilligen \u2013 selbstbestimmten (!) &#8212; Engagements <em>\u201eSmall Data\u201c <\/em>zu generieren und so die eigene Zielgruppe besser kennen und segmentieren zu lernen.<br \/>\nFreiwilliges Engagement &#8212; auch das im Campaigning &#8212; hat definitiv die Schw\u00e4che der Homophilie. Gleich und gleich gesellt sich gern! Wenn es (nur) darum geht, Jobs erledigt zu bekommen, f\u00e4llt es mir am leichtesten, mit jenen zu arbeiten, die \u00e4hnlich gestrickt sind wie ich; die sich f\u00fcr \u00e4hnliche Themen interessieren und \u00e4hnliche Probleme im Engagement kennen (z.B. starre Strukturen). Geht es aber darum, neue Zielgruppen kennen zu lernen, ist dieser \u201aWeg des geringsten Widerstandes\u2018 nicht der beste. Hier geht es darum, <em>andere <\/em>Sinnhorizonte zu erforschen. Den Leidvollen <a title=\"Kulturschock Social Web - Beitrag hier im Blog\" href=\"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kulturschock-social-web-soziale-medien-kennen-und-leben-lernen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prozess des Kulturschocks<\/a> nicht zu scheuen und neue Verkn\u00fcpfungen zwischen meinem Anliegen und den \u201anormalen Aktivit\u00e4ten\u2018 meiner Zielgruppen anzulegen.<br \/>\nDieser Priorit\u00e4tenwechsel sollte nicht falsch verstanden werden. Die Prinzipien und Modelle des Freiwilligenmanagements sind gut und richtig. Vor allem als Handwerkszeug f\u00fcr die Projekte vor Ort oder im Netz sollten sie eingesetzt werden. Geht es aber eben darum, den Freiwilligen den \u201aVortritt\u2018 zu geben und ihnen selbstbestimmte Projekte zu erm\u00f6glichen, k\u00f6nnen die eigenen Vorstellungen vom richtigen Unterst\u00fctzen nicht mehr als Ma\u00dfstab herangezogen werden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: left;\">Das Framework<\/h1>\n<p>Das New Volunteer Management besteht aus acht Schritten, die in einem Kreislaufmodell angeordnet sind. Vor dem Kreislauf steht das Kampagnenthema, das Anliegen, auf das es ankommt. Das Kampagnenthema habe ich absichtlich nicht in den Kreislauf eingebettet, weil es in diesem Modell die Sache der Organisation oder Initiative ist. Nichtsdestotrotz k\u00f6nnen Themen auch von \u201aau\u00dfen\u2018 an das Kampagnenteam herangetragen werden. Wichtig war mir hier, dass Kampagnenthemen nicht danach ausgew\u00e4hlt werden sollten, was bei der Zielgruppe gerade am besten ankommt, sondern danach, was im Sinne der Grunds\u00e4tze der Organisation gerade wichtig ist &#8212; noch einmal: der Weg des geringsten Widerstandes ist nicht immer der Beste.<br \/>\n<em>Insight: Bei der #drosselkom Kampagne geht es im Kern um die Netzneutralit\u00e4t. Die Telekom will k\u00fcnftig nur noch Tarife anbieten, bei denen die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit &#8212; \u00e4hnlich wie bei den S- und M- Tarifen der Mobil-Web-Anbieter &#8212; nach einem gewissen Datenvolumen gedrosselt wird. Da die Angebote der Telekom selbst davon unber\u00fchrt bleiben sollen, steht ein Eingriff in die neutrale \u00dcbertragung aller Daten zu bef\u00fcrchten, dem sich \u00fcber kurz oder lang auch andere Anbieter anschlie\u00dfen d\u00fcrften. <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(1) Die Zielgruppe<\/h2>\n<p>Ist das Kampagnenthema bestimmt, gilt es die Zielgruppe zu identifizieren und (soweit m\u00f6glich) sinnvoll zu segmentieren. In welche Unterst\u00fctzergruppen kann ich meine Zielgruppe aufteilen?<\/p>\n<ul>\n<li>Gibt es geographische Schwerpunkte, mit denen z.B. R\u00fcckschl\u00fcsse auf genutzte Social Networking Dienste, auf Netzaffinit\u00e4t und m\u00f6gliche Folgeaktionen vor Ort denkbar w\u00e4ren?<\/li>\n<li>Gibt es Schwerpunkte bei Alter und Bildungshintergrund ([angestrebter] Abschluss, Studienrichtungen usw.) mit denen erste Anhaltspunkte ausgemacht werden k\u00f6nnten, wie z.B. geschrieben werden muss und inwiefern Differenzierungen angebracht sind?<\/li>\n<li>Lassen sich schon Freizeit-Themen wie Musikgeschmack, Sportarten o.\u00e4. ausmachen, \u00fcber die ich Zielgruppensegmente ansprechen kann?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht selten ist die Zielgruppe im Campaigning riesig gro\u00df. Da sollen dann einfach <em>alle <\/em>angesprochen werden. Wenn es darum geht, m\u00f6glichst breiten Protest auf die Stra\u00dfe zu bringen oder m\u00f6glichst viele Unterschriften zu \u00fcbergeben, ist das nat\u00fcrlich auch sinnvoll. Nichtdestotrotz sollte man sich \u00fcberlegen, ob die eigenen Ressourcen ausreichen, die ganze Welt zur Zielgruppe zu erkl\u00e4ren.<br \/>\n<em>Insight: F\u00fcr die Obama-Kampagnen in den USA konnte auf umfangreiche Datens\u00e4tze zur\u00fcckgegriffen werden, die eine Segmentierung (fast) der gesamten Wahlbev\u00f6lkerung m\u00f6glich machte. Wer z.B. hat wann Republikaner, wer hat wann Demokraten gew\u00e4hlt? Wo wohnen diese Leute und wo liegen die jeweiligen \u201aHochburgen\u2018 der Lager? In Deutschland bzw. Europa ist das nicht m\u00f6glich. Hier verlegt man im Campaigning mehr auf das Testen: <\/em><a title=\"Webseite zum A-B-Testing\" href=\"http:\/\/abtests.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>A-B-Tests f\u00fcr Webseiten<\/em><\/a><em> z.B. die Aufschluss dar\u00fcber geben, ob der Spendenbutton oben rechts in gr\u00fcn oder unten links in blau besser ankommt (Nat\u00fcrlich sehr vereinfacht!). Auch Mailings werden getestet, indem unterschiedliche Gruppen unterschiedliche Mails (mit verschiedenen Betreffzeilen und Texten) geschickt und der R\u00fccklauf gemessen wird. Belastbare R\u00fcckschl\u00fcsse auf unterschiedliche Unterst\u00fctzergruppen aber lassen sich &#8212; schon wegen der zuf\u00e4lligen Auswahl &#8212; damit nicht formulieren. <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(2) Die Aufbereitung des Kampagnenthemas<\/h2>\n<p>Der Identifizierung und Segmentierung der Zielgruppe folgt die Aufbereitung des Kampagnenthemas. Nicht alle Zielgruppen lassen sich \u00fcber Webseiten oder \u00fcber das Social Web ansprechen. Manche werden bei Online-Kampagnen sogar wegen fehlender Anschl\u00fcsse oder mangelndem Netzausbau ausgeschlossen. Auch f\u00fchlen sich manche von der Komplexit\u00e4t politischer Themen &#8212; mithin auch der der Entscheidungsfindung in den Parlamenten &#8212; \u00fcberfordert, wohingegen andere Kampagnen-Sprech \u00e1 la BILD Zeitung affektiv wegklicken. Wie also l\u00e4sst sich das Kampagnenthema zielgruppenad\u00e4quat aufbereiten?<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Medien, welche Kan\u00e4le, welche Dienste nutzen die verschiedenen Unterst\u00fctzergruppen? Ist z.B. Facebook wirklich <em>der <\/em>Player oder sollten wer-kennt-wen, Tumblr, Twitter und andere Dienste nicht auch in Betracht gezogen werden?<\/li>\n<li>Wie einfach \/ wie komplex darf es sein? Adressiere ich Menschen mit hohem Bildungsabschluss k\u00f6nnte ich mit dumpfen Parolen schnell scheitern. Mache ich es zu komplex, erreiche ich die die anderen nicht.<\/li>\n<li>Was sind die Themen, an die ich anschlie\u00dfen kann? Welche Themen sind (a) gerade in der Presse und mit welchen Themen besch\u00e4ftigen sich (b) meine Unterst\u00fctzergruppen? Es ist sicherlich sinnvoll auf Tagesaktuelles anzuschlie\u00dfen, schaffe ich es aber das Kampagnenthema mit dem zu verbinden, womit die Leute in ihrer Freizeit abschalten, okkupiere ich einen weiteren, nicht unwesentlichen Teil ihres Alltags.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Insight: \u00a0Auch wenn Spendenl\u00e4ufen eher zum Fundraising denn zum Campaigning geh\u00f6ren, geben sie doch ein gutes Beispiel ab. Zum einen wird hier ein Hobby, bei dem die Leute normalerweise vom Alltag abschalten, mit einem Anliegen (Fundraising) verbunden, sodass das Engagement doppelt motiviert wird. Zum anderen k\u00f6nnen solche L\u00e4ufe auch so in Szene gesetzt werden, dass sie zus\u00e4tzlich ein bestimmtes Image transportieren. Oxfam z.B. inszeniert den Trailwalker-Spendenlauf als Lifestream im Netz und zeigt so z.B., dass ALLES &#8212; auch Aktivit\u00e4ten tief im Wald &#8212; ins Netz geholt werden kann (Ein Schauer f\u00fcr manche!). Bei der Frage nach Einfachheit und Komplexit\u00e4t wird im Campaigning zumeist eine Balance gesucht. Der Auftakt ist immer recht einfach. Bei #drosselkom wird zun\u00e4chst nicht das mega-komplexe Thema Netzneutralit\u00e4t sondern das \u201eMarktverletztende\u201c der #drosselkom betont. Erst wenn man \u00fcber den ersten Call hinaus liest, kommt die Netzneutralit\u00e4t zur Sprache. <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(3) Die Engagierten-Profile<\/h2>\n<p>Mit der Identifikation der Zielgruppen und der Aufbereitung des Kampagnenthemas ist die Vorbereitung beim New Volunteer Management noch nicht abgeschlossen. Weiter geht es mit dem Entwurf von Engagierten-Profilen. Freiwilliges Engagement gibt es nicht umsonst. Deshalb m\u00fcssen Ressourcen f\u00fcr Freiwilligenprojekte von vornherein eingeplant werden. \u00dcberdies l\u00e4sst sich schlecht von einem strategischen Management sprechen, wenn die Zielmarken nicht zu Beginn gesetzt werden, sondern w\u00e4hrend der Kampagne nur noch \u201agewurschtelt\u2018 wird. Im Gegensatz zu den Engagementprofilen im Freiwilligenmanagement, sind Engagierten-Profile allerdings keine Festlegungen von Jobs, die zu tun sind, sondern Aufrisse von T\u00e4tigkeiten, mit denen die Kampagne unterst\u00fctzt werden kann.<\/p>\n<ul>\n<li>Was also k\u00f6nnten Freiwillige tun, um die Kampagne zu unterst\u00fctzen? Was ist der Kern dieser T\u00e4tigkeit? Sollen sie Botschaften senden, bei Aktionen vor Ort helfen, Projektgruppen anleiten, andere Freiwillige Schulen oder Trainieren usw.<\/li>\n<li>Welche F\u00e4higkeiten, welche Kompetenzen, welche Eigenschaften sollten die Freiwilligen mitbringen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferordentlich wichtig bei den Engagierten-Profilen ist die Skalierbarkeit des Engagements. Wie gesagt, es geht noch nicht um konkrete Aufgaben, es geht darum, was die T\u00e4tigkeit im Kern ausmacht. Geht es bspw. um die Arbeit mit Bildmaterial ist eine gro\u00dfe Spannbreite der Engagementintensit\u00e4t denkbar: von der Verschlagwortung bis zur Konferenzdokumentation.<br \/>\n<em>Insight: Betsy Hoover berichtet von zwei Engagementprofilen, die beide in einem Engagierten-Profil zusammengefasst werden k\u00f6nnen: von Voluneers, die von T\u00fcr zu T\u00fcr gehen, um Leute von ihrem Kandidaten \u00fcberzeugen und von Leuten, die potentielle W\u00e4her!nnen am Telefon gewinnen. Im Kern geht es also um \u00dcberzeugungsarbeit, die (a) \u00fcber unterschiedliche Medien und in unterschiedlichen Strukturen geleistet werden kann und (b) auch Engagement in unterschiedlicher Intensit\u00e4t zul\u00e4sst: Vom Share auf Facebook \u00fcber die \u00dcberzeugungsarbeit in der eigenen Familie oder im eigenen Freundeskreises bis zum \u00f6ffentlichen Redenschwingen und der Organisation von Kundgebungen usw. <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(4) Die (Micro-) Engagementangebote<\/h2>\n<p>Mit der Identifizierung und Formulierung von Online- und Mico-Volunteering-Tasks wird es beim New Volunteer Management nun konkreter. Prinzipiell geht es hier darum, einen ausreichend gro\u00dfen Pool zielgruppenad\u00e4quater Engagementangebote &#8212; meint echte Engagementgelegenheiten &#8212; anzulegen, sodass auch kurzfristig motivierte Volunteers schnell versorgt werden k\u00f6nnen. Worauf man im Allgemeinen bei Engagementangeboten achten sollte, wird z.B. auf der Webseite von <a title=\"How To Write a Volunteer Position Description\" href=\"http:\/\/www.volunteermarlborough.org.nz\/resources\/managers-of-volunteers\/114-how-to-write-a-volunteer-position-description.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Volunteer Marlborough<\/a> beschrieben. Was das Online- und Micro-Volunteering im Speziellen anbelangt, finden sich auf dem <a title=\"Weblog zur ZiviCloud - SMARTe Engagementangebote\" href=\"http:\/\/zivicloud.roteskreuz.at\/blog\/index.php\/smarte-engagementangebote\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blog zur ZiviCloud<\/a> n\u00fctzliche Hinweise. Es lohnt sich f\u00fcr Engagementangebote, die h\u00e4ufig wiederkehren (z.B. \u00dcbersetzung von Kampagnen-Mails oder Newslettern, Illustration von Daten und Fakten usw.) recht ausf\u00fchrliche Engagementbeschreibungen anzulegen und sie ggf. anhand der Nachfragen zu erg\u00e4nzen bzw. auszudifferenzieren. Je mehr hier gesammelt wird, desto eher lassen sich die Tasks so beschreiben, dass keine oder nur noch wenige Nachfragen n\u00f6tig sind.<br \/>\nDoch das Online- und Micro-Volunteering ist nur das Vehikel auf der <em>\u201esupported journey\u201c<\/em>. Insofern sollten bei den Inhalten folgende Fragen beantwortet werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Passen die (Micro-) Engagementangebote zu den Engagierten-Profilen? Ist das Engagement, das hier gefragt ist, inhaltlich eine Auspr\u00e4gung dessen, was zuvor als Unterst\u00fctzerengagement identifiziert wurde?<\/li>\n<li>L\u00e4sst sich das Engagement \u00fcberhaupt weiterentwickeln oder ist es darauf angelegt \u201aflach\u2018 zu bleiben? Gamification und Crowdsourcing k\u00f6nnen beim Online- und Mirco-Volunteering durchaus sinnvoll eingesetzt werden. Sie k\u00f6nnen die Weiterentwicklung des Engagements aber auch behindern. Das Beispiel <a title=\"Google reCAPTCHA\" href=\"http:\/\/www.google.com\/recaptcha\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">reCAPTCHA<\/a>: Es ist sicherlich ein Engagement nicht OCD-f\u00e4hige Texte zu transkribieren. Werde ich mich aber irgendwann intensiver f\u00fcr Google engagieren, <em>weil<\/em> ich von Webseitbetreibern gen\u00f6tigt wurde, nachzuweisen, dass ich keine Maschine bin?<\/li>\n<li>Sind die Engagierten, die die Tasks erledigen, zu identifizieren? Es ist durchaus sinnvoll \u00fcber Wikis, Etherpads und \u00e4hnliches mit Online-Volunteers zu arbeiten. Die Option, sich auch Anonym zu engagieren gilt im Netz als guter Ton (ist moralisch gewollt). Wer das Engagement seiner Volunteers aber \u00fcber einen bestimmten Zeitraum tracken will, k\u00f6nnte damit Schwierigkeiten bekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kann sein, das bei einem Brainstorming auch Aufgaben auftauchen, die sich nicht in die vorher formulierten Engagierten-Profile einpassen. In diesem Falle ist es kein Problem zur\u00fcck zu den Engagierten-Profilen zu gehen und zu \u00fcberlegen, zu was sich dieses Engagement weiterentwickeln l\u00e4sst. Wichtig ist dabei aber, dass wenn ein neues Profil geschrieben wird, dieses auch bis zum Ende durchdacht &#8212; hei\u00dft auch die Ressoucenfrage gestellt &#8212; wird.<br \/>\n<em>Insight: F\u00fcr die #drosselkom Kampagne k\u00f6nnten z.B. Botschafter gesucht werden, die die Kampagne vor Ort und\/oder \u00fcber das Internet verbreiten. M\u00f6gliche Tasks, die in dieses Profil passen, reichen vom einfachen Share auf Facebook oder dem Retweet auf Twitter \u00fcber das \u00c4ndern von Avataren und dem Schreiben von Leserbriefen oder Blogbeitr\u00e4gen bis zur Unterst\u00fctzung und\/oder Organisation von Aktionen vor Ort. Anregungen f\u00fcr Online- und Micro-Volunteering-Tasks gibt es vielenorts; z.B. bei den <\/em><a href=\"http:\/\/www.onlinevolunteering.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>United Nation Volunteers<\/em><\/a><em> (#onlinevolunteering Stream auf Twitter), in den Materialien von <\/em><a href=\"http:\/\/www.helpfromhome.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Helpfromhome<\/em><\/a><em>, dem <\/em><a title=\"Training Resources zum Online-Volunteering \" href=\"http:\/\/cambridgehub.org\/xwiki\/bin\/view\/Cambridge+Hub\/Training+Resources\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Cambridge-Hub<\/em><\/a><em> oder auch bei <\/em><a href=\"http:\/\/www.sozialer-funke.de\"><em>Sozialer Funke<\/em><\/a><em> und der auf der <\/em><a href=\"http:\/\/www.zivicloud.de\"><em>ZiviCloud<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(5) Das Community-Engagement<\/h2>\n<p>Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, kann es damit los gehen, die Engagementangebote in der eigenen Community zu bewerben. Das kann einerseits \u00fcber die eigenen Kan\u00e4le geschehen, wie es z.B. das <a title=\"Analyse von Online-Engagementangebote auf Facebook - Beitrag hier im Blog\" href=\"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2011\/03\/07\/%E2%80%9Esuche-online-volunteers%E2%80%9C-engagementangebote-auf-facebook-im-vergleich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00d6sterreichische Rote Kreuz und 2aid.org<\/a> vorgemacht haben. Andererseits k\u00f6nnen auch intermedi\u00e4re Organisationen wie <a title=\"Liste mit Freiwilligenagenturen auf der Webseite der BAGFA\" href=\"http:\/\/bagfa.de\/index.php?id=71\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freiwilligenagenturen<\/a> oder Engagementdatenbanken wie <a title=\"Freiwilligendatenbank von Aktion Mensch\" href=\"http:\/\/www.freiwilligendatenbank.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aktion Mensch<\/a> oder <a title=\"Zeitspendeplattform von Betterplace\" href=\"https:\/\/www.betterplace.org\/de\/discover-volunteering\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Betterplace<\/a> zum Einsatz gebracht werden. Wie die eigene Community am besten erreicht werden kann, ist eine Frage, die schon am Anfang des New Volunteer Managements beantwortet werden sollte. Dementsprechend k\u00f6nnen durchaus auch Anzeigen, Plakate, Abrei\u00dfzettel, QR Codes oder NFC Chips und vieles andere zum Einsatz kommen.<br \/>\nDas haupts\u00e4chliche Ziel beim Community-Engagement ist es, herauszufinden, welche Unterst\u00fctzer!nnen zu den Engagierten-Profilen passen und inwiefern ihr Engagement und Commitment entwickelt werden kann. Wichtig ist es, die Engagierten nicht gleich zu Beginn zu \u00fcberfordern. Nur weil jemand einmal einen Inhalt auf Facebook geteilt hat, hei\u00dft das nicht, dass er oder sie auch gleich bereit w\u00e4re, eine Aktion vor Ort zu organisieren. Dementsprechend vorsichtig sollte hier ein Schritt nach dem anderen gemacht werden. Sinnvoll ist es au\u00dferdem, die Engagierten in kleineren Gruppen anzusprechen und mit Angeboten f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt zu versorgen.<br \/>\n<em>Insight: Die Ansprache von Freiwilligen sollte nicht zu unkonkret sein. \u201eWir brauchen deine Hilfe\u201c ist ein \u00fcblicher Satz bei der Engagiertenansprache. Bleibt allerdings unklar, wof\u00fcr man wie helfen soll, folgt in den meisten F\u00e4llen keine nennenswerte Reaktion. Auch zu spezifisch sollte es nicht sein, weil es dann (a) zu viel zu lesen gibt und (b) der Gestaltungsspielraum f\u00fcr die Freiwilligen leidet. Es kommt also wieder auf die Balance an, die beim Campaigning auch in \u201eAction Alerts\u201c gesucht wird. <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(6) Die Auswahl von Engagierten<\/h2>\n<p>Von 100 Unterst\u00fctzer!nnen &#8212; so hei\u00dft es &#8212; engagieren sich neun \u00fcber den Klick oder Like hinaus und eine(n) packt es richtig. Anderswo liest man, dass rund 20% der Unterst\u00fctzer!nnen etwa 80% der Arbeit machen. Und wieder an anderer Stelle findet man den <a title=\"SMARTes Engagement -- Beitrag hier im Blog\" href=\"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2009\/11\/01\/das-smarte-engagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verweis auf den Long Tail<\/a>. All diese Faustregeln deuten darauf hin, dass sich wenige Unterst\u00fctzer!nnen aus der Community als besonders engagiert hervortun. Eine gute Nachricht! Mit 1.000en Volunteers, die alle eigene Projekte machen wollen, h\u00e4tte man auch wenig Freude (weil das z.B. das geplante Budget sprengen w\u00fcrde). So kann man sich im New Volunteer Management zun\u00e4chst auf diese Hochengagierten konzentrieren und sie mit allem, was sie f\u00fcr ihr Engagement brauchen ausstatten. Bei der Auswahl von Engagierten geht es allerdings nicht nur darum, vielversprechende Volunteers zu identifizieren, sondern auch darum, im Gespr\u00e4ch mehr \u00fcber sie zu lernen.<\/p>\n<ul>\n<li>Bevor man sich pers\u00f6nlich zu einem Gespr\u00e4ch im Caf\u00e9, im B\u00fcro, zum geneinsamen Hangout oder f\u00fcr eine Skype-Session verabredet, sollte man sich einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Aktivit\u00e4ten des Volunteers verschaffen. Was hat er oder sie in der Vergangenheit alles gemacht &#8212; l\u00e4sst sich das in Zahlen ausdr\u00fccken (immer gut f\u00fcr den Wow-Effekt)? Was macht er oder sie sonst so (Hobbys, Schule, Studium usw.)? Aus dem, was man nicht wei\u00df oder in Erfahrung bringen kann, kann man dann Fragen formulieren, die auch ehrliches Interesse signalisieren. Nichts ist schlimmer als so zu tun, als w\u00fcsste man schon alles, weil man einen Blog oder Twitter-Feed gelesen hat.<\/li>\n<li>Im Gespr\u00e4ch sollte man sich auf jeden Fall auch selbst vorstellen und f\u00fcr ein Gleichgewicht sorgen. Niemand sollte sich ausgefragt oder analysiert f\u00fchlen (Die Analyse l\u00e4uft als Skript im Hintergrund!). Man muss das nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig in die L\u00e4nge ziehen, sollte aber auch nichts \u00fcberst\u00fcrzen, bevor man zum Kern des Gespr\u00e4ches kommt &#8212; zur Frage, ob man sich eine intensivere Zusammenarbeit vorstellen kann (\u2026 und zwar beiderseits!).<\/li>\n<li>Besteht das Interesse und die M\u00f6glichkeit, zur Zusammenarbeit k\u00f6nnen die Einzelheiten konkreter Besprochen werden. Welche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten gibt es? Wie sieht es mit dem Budget, mit Netzwerkpartnern usw. aus? Wie soll weiter verfahren werden? Gibt es z.B. ein n\u00e4chstes Treffen &#8212; vielleicht ein Engagierten-Coaching?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Ziel des Gespr\u00e4ches ist es, herauszufinden, ob ein intensiveres Engagement gew\u00fcnscht und m\u00f6glich ist. Man sollte hier ehrlich und nicht zu gierig sein. Sch\u00fcler!nnen und Studierende \u00fcbersch\u00e4tzen sich schnell; sehen z.B. nicht die Pr\u00fcfungen am Ende des Semesters. Es ist einerseits eine Frage der Fairness gegen\u00fcber seinen Volunteers aber auch eine Frage des guten Managements, auch Nein zu sagen und Interessierte zu entt\u00e4uschen. Niemandem ist mit einem \u00fcberforderten Teamleader vor Ort oder einer Grafikerin, die nicht nachkommt, geholfen.<br \/>\n<em>Insight: Aus dem <\/em><a title=\"Webaplication zum Team \u00d6sterreich\" href=\"http:\/\/apps.teamoesterreich.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Team \u00d6sterreich<\/em><\/a><em>, einem Engagiertenpool der inl\u00e4ndische Katastrophenhilfe z.B., tun sich ab und an Freiwillige hervor, die von den Verantwortlichen pers\u00f6nlich angesprochen und mit weiteren Aufgaben ausgestattet werden. Die Gespr\u00e4che dazu k\u00f6nnen, m\u00fcssen aber nicht, vor Ort stattfinden. Es ist durchaus m\u00f6glich, ein Erstgespr\u00e4ch im Google Hangout zu machen. Man sollte dabei allerdings die speziellen Rahmenbedingungen nicht unbeachtet lassen. So gut die Video- und Audio-\u00dcbertragung auch ist, bei der Online-Kommunikation fehlt immer mindestens die H\u00e4lfte: keine Haptik (auch kein Handschlag drauf!), kein Geruch (trotz <\/em><a title=\"Aprilscherz 2013 von Google \" href=\"http:\/\/www.google.com\/landing\/nose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Google Nose<\/em><\/a><em>). Dementsprechend braucht es bei Konferenzen regelm\u00e4\u00dfig mehrere kurze Sessions &#8212; hei\u00dft insgesamt mehr Zeit. <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(7) Das Empowerment<\/h2>\n<p>Information, Qualifizierung und Vernetzung sind wichtige Faktoren im freiwilligen Engagement. Sie erm\u00f6glichen nicht nur Handlungssicherheit, sondern k\u00f6nnen auch als Form der Anerkennung wirken und dazu beitragen, dass alle am selben Strang ziehen. Qualifizierung allerdings sollte ma\u00dfgeschneidert sein. Toolboxes und Manual-Samlungen sind gut und wichtig, wer allerdings \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel Zeit darauf verwenden muss, das Passende f\u00fcr sich auszuw\u00e4hlen, wird sich schnell allein gelassen und als Freiwilliger wenig anerkannt f\u00fchlen. Im Ergebnis entsteht das das \u201aBerlin Syndrom\u2018: Es gibt einfach so viele M\u00f6glichkeiten, da mach ich lieber gar nichts. Robert D\u00fcrhager und Sophie Scholz haben dazu einmal den <a title=\"prezi zum &quot;Kommunikativen Verbandskasten&quot;\" href=\"http:\/\/prezi.com\/p3avragujsbr\/der-kommunikative-verbandskasten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>\u201eKommunikativen Verbandskasten\u201c<\/em><\/a><em> <\/em>vorgestellt. Die Idee dahinter: Schlage zun\u00e4chst nur die Tools vor, mit denen m\u00f6glichst viele vertraut sind oder die extrem einfach zu nutzen sind, erkl\u00e4re diese Tools aber noch mal genau, um Missverst\u00e4ndnisse zu vermeiden (Es ist kaum zu glauben, wie viele Nutzungsweisen es allein bei Doodle gibt).<br \/>\nNoch ein paar weitere Anregungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Qualifizierungsma\u00dfnahmen k\u00f6nnen von den Volunteers unterschiedlich aufgenommen werden. Von j\u00fcngeren Freiwilligen werden sie oft dankbar f\u00fcr die Berufsorientierung angenommen. \u00c4ltere dagegen suchen h\u00e4ufig die Gemeinschaft oder wollen einfach mal was Neues erfahren.<\/li>\n<li>Auch im Austausch wird gelernt &#8212; BarCamps sind das beste Beispiel daf\u00fcr. Wer seinen Volunteers regelm\u00e4\u00dfige Netzwerktreffen m\u00f6glich macht, f\u00f6rdert so den Wissenstransfer und kann Themen f\u00fcr das n\u00e4chste Training identifizieren.<\/li>\n<li>Online-Konferenzen sind ein guter Ort, um auch mit Leuten ins Gespr\u00e4ch zu kommen, die man sonst nicht trifft. Bei Vereinen oder Verb\u00e4nden einmal den Vorstand vor die Kamera zu holen, ist dementsprechend einfacher als bei Vor-Ort-Veranstaltungen mit Anreisezeit und allem was dazugeh\u00f6rt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Insight: Die Zusammenarbeit mit freiwilligen Trainer!nnen und Expert!nnen \u00fcber das Netz ist ein gangbarer Weg, allen beteiligten Zeit und M\u00fche zu sparen. Allerdings gilt hier Gleiches wie bei den Erstgespr\u00e4chen: Die besonderen Rahmenbedingungen sollten nicht au\u00dfer Acht gelassen werden! Der Hangout funktioniert nicht immer und Skype st\u00fcrzt auch mal ab. Wer regelm\u00e4\u00dfig Online-Konferenzen machen will, sollte sich deshalb auf jeden Fall \u00fcber die Investition in propriet\u00e4re Systeme Gedanken machen (z.B. <\/em><a href=\"http:\/\/www.adobe.com\/products\/adobeconnect.html\"><em>Adobe Connect<\/em><\/a><em> oder <\/em><a href=\"https:\/\/www.readytalk.com\/\"><em>Ready Talk<\/em><\/a><em>). <\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">(8) Die Volunteer Projekte<\/h2>\n<p>Das New Volunteer Management zielt auf Projekte, mit denen Freiwillige die Kampagne selbst unterst\u00fctzen. Eine Utopie des Freiwilligenmanagements? Ja und nein! Ja, weil ohne gr\u00fcndliche Vorarbeit und einiges an Ressourceneinsatz das selbstst\u00e4ndige Engagement f\u00fcr andere nicht zu mobilisieren ist. Nein, weil im New Volunteer Management genau diese Vorbereitungen mitgedacht werden. Schon bei Schritt drei, den Engagierten-Profilen, sollte klar werden, dass das Engagement nicht umsonst zu haben ist. Deshalb gilt es auch schon fr\u00fch Ressourcen daf\u00fcr einzuplanen. Als Ressource ist hier nicht nur Geld gemeint. Auch Netzwerke und Kontakte bzw. die eigene Reputation sind wertvolle Ressourcen f\u00fcr Volunteer Projekte. Inwiefern diese Ressourcen allerdings genutzt werden, h\u00e4ngt von den Freiwilligen ab. Ganz wesentlich ist hier schlie\u00dflich, dass den Freiwilligen zwar ein gewisser Rahmen, nicht aber das konkrete Wie ihres Engagements, vorgegeben wird. Wer seine Freiwilligen in diesem Modell als blo\u00dfe Erf\u00fcllungsgehilfen benutzt, verbaut sich die Chance, seine Zielgruppe noch besser kennen zu lernen &#8212; meint: von Punkt (1) im Modell wieder einzusteigen.<br \/>\nBesser ist es, die Volunteers ihren eigenen Weg gehen zu lassen und die Kampagne auf ihre Art zu unterst\u00fctzen. Die Rolle des Hosts ist es hier, das Geschehen genau zu beobachten und \u00fcber das, Was, Wie getan wird, zum Warum zu kommen und zu lernen, wie die Unterst\u00fctzer!nnen-Netzwerke (die Volunteers und ihre Freunde) zum Schwingen zu bringen sind.<\/p>\n<ul>\n<li>Das <em>Was <\/em>ist auch im New Volunteer Management vorgegeben (Engagierten-Profile). Wenn es darum geht, Botschaften zu senden, ist das allerdings relativ weit gefasst. Die Aufgabe kann von den Volunteers gut ausgestaltet kann.<\/li>\n<li>Das <em>Wie <\/em>ist dementsprechend nicht weiter vorgegeben und kann R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Warum geben. Welche Plattformen z.B. werden benutzt, um Botschaften zu senden? Wie wird die Botschaft verpackt? Welche Aufh\u00e4nger werden benutzt usw. Wichtig ist auch, darauf zu achten, was \u00fcberrascht! Warum z.B. erz\u00e4hlen Sport-Videos so selten eine Geschichte?<\/li>\n<li>Das <em>Warum <\/em>schlie\u00dflich ist das Ziel der Untersuchung. Es gilt den Sinnhorizont der Volunteers und ihrer Netzwerke auszumachen, um daran wiederum mit sinnvollen Engagementangeboten anschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen (siehe <a title=\"Hintergr\u00fcnde zum New Volunteer Management hier im Blog\" href=\"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2013\/05\/04\/new-volunteer-management-auf-der-rc13\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Insight: Sich allein zu engagieren macht in der Regel keinen Spa\u00df. Bei sporadischen Projekten ist das kein Problem, da werden kurzerhand die Freundinnen und Freunde mit ins Boot geholt. Bei schwierigeren Angelegenheiten, gilt es aber Teams zu bilden. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, Leute zusammenzubringen, die sich (a) untereinander verstehen (vielleicht auch schon kennen) und (b) nicht alle f\u00fchren wollen. Nur H\u00e4uptlinge in einem Indianerstamm, das kann nicht gut gehen. Zum Team-Building hat Sophie Scholz vor zwei Jahren auf der re:campaign die <\/em><a title=\"prezi zum B\u00fcrgerforum 2011 \" href=\"http:\/\/prezi.com\/krkelong-dx0\/recampaign\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Learnings aus dem B\u00fcrgerforum 2011<\/em><\/a><em> vorgestellt. Die Teams wurden hier aus drei Online-Moderatoren, einem Supervisor und einem Feedbackmoderator zusammengesetzt, was vor allem deshalb ganz gut funktioniert hat, weil es eine (f\u00fcr die einzelnen) relativ \u00fcbersichtliche und best\u00e4ndige Struktur war. <\/em><\/p>\n<h1 style=\"text-align: left;\">Kritische Punkte<\/h1>\n<p>Mit dem Framework des New Volunteer Management wollte ich einen Versuch wagen, das organisationszentrierte Modell des Freiwilligenmanagements auf die Zielgruppe in der Kampagnenarbeit umzustricken. Die Gefahr, dass Freiwillige als Erf\u00fcllungsgehilfen gesucht und eingesetzt werden, besteht allerdings weiterhin. Der Trost: Ohne den Willen, seine Zielgruppe besser kennen zu lernen, macht es wenig Sinn, dem Modell des New Volunteer Managements zu folgen, weil das des Freiwilligenmanagements schlicht etwas einfacher ist.<br \/>\nWeiterhin kritisch sind die Punkte Policy-Entwicklung und Kontrolle. Wie beim Social Media Einsatz auch m\u00fcssen die, die Freiwillige mit eigenen Projekten los schicken, einiges Vertrauen vorschie\u00dfen. Es geht schlie\u00dflich auch um die Reputation der Organisation, wenn Politiker nicht \u00fcberzeugt sondern nur noch angep\u00f6belt werden oder Steine durch Fensterscheiben fliegen. Allerdings kann das auch im \u201aherk\u00f6mmlichen\u2018 Freiwilligenmanagement passieren. Vorbeugen kann man dem eigentlich nur, mit gekonnter Auswahl, einem gewissen Gesp\u00fcr f\u00fcr seine Freiwilligen und der gemeinsamen (!) Entwicklung von Policys bzw. einem Verhaltenskodex.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: left;\">Mein Fazit<\/h1>\n<p>Das Modell des New Volunteer Managements integriert die Methoden(s\u00e4tze) und Prinzipien, die aus dem Freiwilligenmanagement schon lange bekannt sind. An vielen Stellen werden ihnen einfach nur neue Namen gegeben (z.B. supported journey f\u00fcr strategische Personalentwicklung im Ehrenamt). Das zeigt aber eigentlich nur, dass viele aus der Zunft der Online-Campaigner!nnen schlicht in einem anderen Kulturkreis zu Hause sind als manche Freiwilligenmanager!nnen und das Sprache immer auch ein St\u00fcckweit die Grenzen unserer Welt definieren. So m\u00f6ge man mir also verzeihen, dass ich hier vom New Volunteer Management und nicht vom Freiwilligenmanagement im Campaigning schreibe, denn schlie\u00dflich gibt es daf\u00fcr auch einen handfesten Grund: Durch seine Organisationszentriertheit avanciert das Freiwilligenmanagement in seiner Praxis nicht selten zur Durchlaufverwaltung f\u00fcr Volunteers. Das New Volunteer Management ist darauf angelegt, die eigene Zielgruppe besser kennen zu lernen und r\u00fcckt die Organisation in den Hintergrund. Es ist also dieser \u201amind shift\u2018 (oben hie\u00df es noch Priorit\u00e4tenwechsel), der das New Volunteer Management vom Freiwilligenmanagement abgrenzt; Freiwilligenmanagement 2.0 sozusagen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die re:campaign am 06. und 07. Mai stand f\u00fcr mich ganz im Zeichen des freiwilligen Engagements in der Kampagnenarbeit. 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