{"id":375,"date":"2010-04-20T17:42:30","date_gmt":"2010-04-20T17:42:30","guid":{"rendered":"http:\/\/foulder.wordpress.com\/?p=375"},"modified":"2010-04-20T17:42:30","modified_gmt":"2010-04-20T17:42:30","slug":"vom-social-im-web","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2010\/04\/20\/vom-social-im-web\/","title":{"rendered":"Vom &#039;Social&#039; im Web &#8212; Beitrag zur NPO-Blogparade #15"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"><em>Hier mein Beitrag zur <a href=\"http:\/\/blog.nonprofits-vernetzt.de\/index.php\/npo-blogparade-15-wissensmanagement-in-gemeinnutzigen-organisationen-mit-hilfe-von-social-media\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">15. Runde der NPO-Blogparade<\/a> \u2013 diesmal in etwas anderer Gestalt. <a href=\"http:\/\/blog.nonprofits-vernetzt.de\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Brigitte Reiser von Nonprofits-Vernetzt<\/a> fragt in dieser Runde, wie das Wissensmanagement in NPOs mit Social-Media-Tools gestaltet werden kann. Da gibt es sicherlich viele M\u00f6glichkeiten. Eine davon basiert auf der wenig neuen, provokanten oder bahnbrechenden Erkenntnis, dass die Wikipedia eine gro\u00dfartige Sache ist. Andere M\u00f6glichkeiten k\u00f6nnten neue Formate der Open-Space-Veranstaltungen (#<a href=\"http:\/\/webmontag.de\/web_montag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Online-Web-Montag<\/a> oder #<a href=\"http:\/\/socialbar.de\/wiki\/Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SocialBar<\/a>) oder diverse Mobil-Tools (#<a href=\"http:\/\/www.twitter.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a>, #<a href=\"http:\/\/www.google.com\/buzz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Buzz<\/a> etc.<\/em>)<em> bieten. Allen diesen Tools ist aber gemein, dass es im Kern um den kommunikativen Umgang und Austausch unter Mitarbeitenden (hauptamtlich oder freiwillig) geht; um das \u201aSocial\u2019 im Web also. Und eben dem will ich mich diesmal auf etwas essayistischere Weise n\u00e4hern.<\/em><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"><strong>Die Weisheit der Vielen:<\/strong><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Francis_Galton_1850s.jpg&amp;filetimestamp=20050328183500\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/ec\/Francis_Galton_1850s.jpg\" alt=\"\" width=\"97\" height=\"133\" \/><\/a>Dass das Kollektiv intelligenter ist als ein einzelner Mensch, ist schon seit langem bekannt. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Francis_Galton\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Francis Galton<\/a> \u2013 der Erfinder des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galtonbrett\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Galtung-Bretts<\/a> \u2013 war es, der das zum ersten Mal zeigte; wenn auch unfreiwillig. 1906 f\u00fchrte er einen Ochsen auf den Markt und lie\u00df dessen Gewicht von jedem sch\u00e4tzen, der sechs Pence daf\u00fcr bezahlen wollte. Fast 800 Personen, darunter ausgewiesene Experten aber auch Laien, sch\u00e4tzten das Gewicht des Ochsen. Die meisten lagen wohl weit daneben \u2013 die einen dr\u00fcber, die anderen drunter. Der Mittelwert aller Sch\u00e4tzungen aber wich nur wenig vom tats\u00e4chlichen Gewicht des Rindviehs ab. Auch wenn der werte Herr Galtung eigentlich die Dummheit der Vielen beweisen wollte, bewies er an deren statt, dass alle Sch\u00e4tzenden gemeinsam intelligenter waren als jeder f\u00fcr sich allein.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Eine sch\u00f6ne Geschichte, die ich gern erz\u00e4hle, wenn es um die kollektive Intelligenz, die Weisheit der Vielen gehen soll. Ich habe dann immer das Gef\u00fchl, auf historisch begr\u00fcndeter Herleitung behaupten zu k\u00f6nnen <em>\u201eGemeinsam sind wir stark\u201c. <\/em>Denn ich glaube dem ist auch so. Vielleicht konnten vor knapp 2500 Jahren noch einzelne Denker wie der gute <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Platon\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Platon<\/a> erstaunlich kreative Neuigkeiten ersinnen. In unserer Zeit aber brauchen wir daf\u00fcr unsere Communitys; eben solche Gebilde wie die <em>\u201a<\/em><em>scientifical community\u2019 <\/em>oder die<em> \u201ainternet community\u2019<\/em>.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Was w\u00e4ren wir den heute ohne unsere Mitmenschen, ohne unsere Communitys, ohne unsere Netzwerke? Ich habe bis hier her noch nicht einmal 250 Worte geschrieben und schon dreimal bei einer namenhaften Websuche \u201agegoogelt\u2019. Eine Technik, die ohne meine Mitmenschen, ohne die sog. Internet-Community und ohne das Computer-Netzwerk Internet nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Doch geht es hier nat\u00fcrlich nur um \u201aWeltwissen\u2019. Wissen, das man in der Wikipedia nachschlagen oder eben ergoogeln kann. Es geht noch nicht um Spezifika irgendwelcher Fachgebiete. \u00dcber die besteht \u00fcber n\u00e4mlich \u00fcblicher Weise Dissens. In deren Rahmen, so meinen besonders die Geistes- und Sozialwissenschaftler \u2013 ein beachtlicher Teil der NPO-Mitarbeitenden, w\u00fcrde ich sagen \u2013 l\u00e4sst sich nicht einfach ein Durchschnitt bilden, der dann f\u00fcr wahr gehalten werden kann.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Das dem offenbar so ist, best\u00e4tigt auch ein kurzer Blick in die Wikipedia: Sucht man nach geisteswissenschaftlichen Lemmata wie bspw. \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kompetenz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kompetenz<\/a>\u201c, hat man sich  zwischen mehreren neben einander stehenden Begriffen zu entscheiden: Da gibt es die Kompetenz im psychologischen Sinne, die Kompetenz im p\u00e4dagogischen Sinne, die Kompetenz im sprachwissenschaftlichen Sinne, die Kompetenz im rechtswissenschaftlichen Sinne und sogar noch eine Sonderform \u2013 die Medienkompetenz. Ganz anders bei naturwissenschaftlichen Lemmata wie vielleicht \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algorithmus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Algorithmus<\/a>\u201c. Bei dem gibt es einen Artikel, an dem seit Januar 2005 von ungeheuer vielen Usern gearbeitet wird. Nicht zig verschiedene relativ junge Artikel, die von viel weniger Leuten entwickelt werden.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Die oben genannte \u201aKonsensscheue\u2019 scheint mir also ein speziell geistes- oder sozialwissenschaftliches Problem zu sein. Das begegnet mir auch in meinem Studium der Bildungswissenschaften. Auch hier ist nicht wirklich klar, was der oder die Einzelne mit \u201aBildung\u2019 \u00fcberhaupt meint. Nicht das es keine Definition dieses Begriffes g\u00e4be und das Wort deshalb formlos wie Schall und Rauch w\u00e4re. Es gibt zu viele und der Begriff sagt deshalb nichts. H\u00e4nge ich dem Th\u00fcringer M\u00f6nch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meister_Eckhart\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meister Eckart<\/a> nach, m\u00fcsste ich sagen, Bildung w\u00e4re die Formung des Menschen nach Gottes Ebenbild. Folge ich dem gro\u00dfen Hochschulreformer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_von_Humboldt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wilhelm von Humboldt<\/a> m\u00fcsse ich Bildung als die dem Menschen aufgegebene Ausbildung seiner je individuellen Potentiale begreifen. Und glaube ich den \u201aFollowern\u2019 <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michel_Foucault\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foucaults<\/a> m\u00fcsste ich mich von meiner st\u00e4ndigen Subjektwerdung emanzipieren. (Ein Projekt \u00fcbrigens an dem sogar der Meister selbst scheiterte.) Einen Konsens, einen <em>\u201astate of the arts\u2019<\/em>,<em> <\/em>gibt es nicht; sehr zum Verdruss vieler Studierender. Dabei k\u00f6nnte man sich einen Solchen doch durchaus vorstellen.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Schaut man sich n\u00e4mlich die oben genannten Wikipedia-Artikel zur Kompetenz n\u00e4her an, f\u00e4llt auf, dass alle im Kern eines zu meinen scheinen: Die <em>Handlungsf\u00e4higkeit in dynamischen Systemen<\/em>. Eine Definition, f\u00fcr die ich im Seminar zum Thema \u201eSubjekt: Bildung und Gesellschaft\u201c eine deutliche R\u00fcge kassierte. Denn auch hier ist der (kleinste gemeinsame) Konsens oder ein <em>state of the arts <\/em>noch in weiter Ferne. Nat\u00fcrlich \u2013 so hie\u00df es \u2013 kann man das nicht so einfach sagen. Lieber diskutieren wir \u00fcber etwas, von dem keiner wei\u00df, was der oder die andere nun genau meint. Eben genau wie mit der Bildung \u2013 der <em>Entwicklung eines Menschen in eine bestimmte Richtung<\/em>.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Wenn es also die Kondensation eines Konsens aus unterschiedlichen Ansichten und Ans\u00e4tzen ist, muss die Losung \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wissensmanagement\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissensmanagement<\/a>\u201c hei\u00dfen. Also das Management von Daten und Informationen f\u00fcr die Kultivierung von Kreativit\u00e4t und Wissen in Angriff genommen werden um eine Basis zu schaffen auf der sich aufbauen l\u00e4sst. Wenn Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler davon ausgehen k\u00f6nnen, dass es etwas wie kollektives Wissen oder eine Art flie\u00dfenden Konsens gibt \u2013 und das tuen sie \u2013 dann m\u00fcsste sich das doch eigentlich auch auf die Wissenschaft und die verschiedenen Disziplinen selbst beziehen lassen. Warum auch nicht? Hei\u00dft es nicht, das w\u00e4ren auch nur Menschen?<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"><strong>Wo liegt also das Problem?<\/strong><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Durch die Lekt\u00fcre einiger spannender Publikationen \u00fcber die \u201eschreckliche Wissenschaft\u201c und den \u201e<a href=\"http:\/\/foulder.wordpress.com\/2010\/03\/12\/buch-tatort-universitat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tatort Universit\u00e4t<\/a>\u201c, bin ich vor nicht all zu langer Zeit auf einen witzigen Essay von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johan_Galtung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Johan Galtung<\/a> aufmerksam geworden.* Auch wenn dieser Aufsatz so alt ist wie ich selber bin, scheint er mir von seiner Aktualit\u00e4t wenig verloren zu haben. Jedenfalls beschreibt er anschaulich, was das Problem sein k\u00f6nnte. Es geht um intellektuelle Stile verschiedener Kulturkreise, deren Gegens\u00e4tze, Schw\u00e4chen und St\u00e4rken. Ganz konkret geht es um den angloamerikanischen, den japanischen, den franz\u00f6sischen und den deutschen Stil des Umgangs Intellektueller untereinander. Der deutsche Stil \u2013 Galtung nennt ihn \u201eteutonisch\u201c \u2013 interessierte mich nat\u00fcrlich besonders.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Vielleicht kennen die einen oder anderen die Comicfigur des unbesiegbaren Judo-K\u00e4mpfers, den die Gallier Asterix und Obelix auf dem Weg Rom zu unterwerfen besiegen mussten. Der Judoka Bombastik trug n\u00e4mlich den Beinahmen \u201eder Teutone\u201c und das nicht ohne Grund. Dieser kleine dicke Mann besiegte den gro\u00dfen und vor Kraft strotzenden Obelix immer und immer wieder, in dem er sich dessen gr\u00f6\u00dften Schwachpunkt zu Nutze machte \u2013 seinen K\u00f6rperumfang. Nachdem Obelix geschw\u00e4cht und frustriert aufgab, schaffte es nur der listige Asterix den \u00fcberm\u00e4chtigen Gegner zu einem bewegungsunf\u00e4higen Kn\u00e4uel zu verknoten und das ohne einen Tropfen Zaubertrank.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"420\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/LH77bjQEODs\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Galtung meint, dass es sich mit den Teutonen genauso verh\u00e4lt. Sie machen sich auch die Schw\u00e4che des Gegners zu Nutze um ihn oder sie immer und immer wieder zu besiegen und schlussendlich derartig frustrieren, dass zuk\u00fcnftige Angriffe nicht mehr zu erwarten sind. W\u00e4hrend angloamerikanische (\u201esachsonische\u201c) Intellektuelle immer das brauch- und verwertbare Goldk\u00f6rnchen aus dem Referierten zu holen bem\u00fcht sind, auf Kollegialit\u00e4t statt auf Zweikampf setzten, aufbauen, nicht fertigmachen wollen, scheint die Geste des Schulter-Klopfens bei den Teutonen nicht sehr weit verbreitet.<\/span><\/span><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"> <\/span><\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"> \u201eNiemand [wird sich] von seinem oder ihrem Weg abbringen lassen, nur \tum das kleinste K\u00f6rnchen Gold zu finden, das kleine Element der Hoffnung, auf dem sich aufbauen lie\u00dfe \u2013 im Gegenteil: die Diskutanten werden schnurstracks auf den schw\u00e4chsten Punkt zusteuern\u201c (Galtung \t1983, 309). <\/span><\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Bl\u00f6d nur, das mithin auch die Studierenden als potentielle Gegner gesehen und auf gleiche Weise niedergerungen werden. Wer sich nicht in einem schon gebauten, anst\u00e4ndig renovierten Theoriegeb\u00e4ude \u2013 Galtung meint es w\u00e4ren Pyramiden \u2013 bewegt, hat es schwer. Ein Umstand freilich, der die Produktion neuen Wissens und eine anerkennende Kultur der Innovation schon im Keim zu ersticken droht.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Und das eben nicht nur an Universit\u00e4ten. Der allseits bekannte Soziologe <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pierre_Bourdieu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pierre Bourdieu<\/a> meinte, dass wir unseren Stil, unser Gebaren, unseren <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habitus_%28Soziologie%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Habitus<\/a> nicht einfach so ablegen k\u00f6nnten. Einmal drin (\u201einkorporiert\u201c) m\u00fcssen wir alles Andersartige mit \u00e4u\u00dferster Skepsis be\u00e4ugen. Prallen verschiedene intellektuelle Stile aufeinander bedeutet das, dass auf die Kritik der jeweils anderen nicht ad\u00e4quat reagiert werden kann. Da das Gebaren der jeweils anderen schlicht nicht in unsere Welt passt, machen wir es passend und formen es zu dem um, mit dem wir etwas anfangen k\u00f6nnen. Ganz getreu dem Motto: <em>Was nicht passt wird passend gemacht.<\/em> Das besagte Schulter-Klopfen bspw. kann so schnell als umfassende Anerkennung eines theoretischen Ergusses missverstanden werden, w\u00fcrdigt aber eigentlich nur den <em>netten Versuch <\/em>und will fragen:<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"> <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"> <\/span><\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">\u201eHow do you operationalize this?\u201d (Galtung 1983, 325)<\/span><\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Haupts\u00e4chlich stehen wir also vor dem Problem, dass wir die Fehlervermeidung und Pedanterie viel zu umfassend eingetrichtert bekommen. In der Schule und in den Jahren der Hochschule lernen wir alles zu vermeiden, was auch nur als  Fehler gewertet werden k\u00f6nnte und neigen dazu das zu vertuschen, was uns wie ein Schwachpunkt vorkommt \u2013 sagen etwa &#8216;<em>ich meine gelesen zu haben, dass \u2026&#8217;<\/em> anstatt <em>&#8216;in diesem oder jenem Buch steht geschrieben \u2026&#8217; <\/em>Und das nat\u00fcrlich ohne pr\u00fcfen zu k\u00f6nnen, ob es \u00fcberhaupt ein Schwachpunkt ist. Eine Vermeidungstaktik freilich, die f\u00fcr das Aus-Fehlern-Lernen recht hinderlich ist.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\"><strong>M\u00f6gliche L\u00f6sung:<\/strong><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Man stelle sich vor: Ein Mitarbeiter auf dem Frankfurter Flughafen meint in einiger Entfernung etwas auf der Rollbahn liegen zu sehen. Ein Reifenteil vielleicht oder ein verendetes Tier. Egal was es ist, es muss sofort von der Bahn, weil sonst Menschenleben in Gefahr sein k\u00f6nnten. Er schl\u00e4gt Alarm. Der Betrieb eines der gr\u00f6\u00dften Flugh\u00e4fen Europas wird f\u00fcr Stunden lahm gelegt und ein Gros der Mitarbeitenden ist damit besch\u00e4ftigt nach dem omin\u00f6sen Ding zu suchen, dass sich schlussendlich dann doch als Fata-Morgana herausstellt. Was sollte nun wohl mit dem Mitarbeiter geschehen, der Alarm schlug? Nichts! Oder besser noch: Er sollte gew\u00fcrdigt werden. Warum?<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Sicherlich haben die Betreibenden des Flughafens und die Fluglinien viel Geld verloren \u2013 oder es gar nicht erst verdient. W\u00fcrde aber auf einen solchen Fehler  mit Strafe (Abmahnung, K\u00fcndigung o.\u00e4.) reagiert, w\u00fcrden sich die Mitarbeitenden l\u00e4nger \u00fcberlegen irgendetwas zu melden. Sie w\u00fcrden vielleicht auch <em>meinen irgendetwas gesehen zu haben &#8230; vielleicht. <\/em>Liegt dann wirklich ein Reifen auf der Rollbahn, sind zuk\u00fcnftig tats\u00e4chlich Menschenleben in Gefahr.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Das Beispiel hier habe erfunden. Dass es aber an Flugh\u00e4fen ein fehlerfreundliches Management gibt und geben muss, ist kein Flachs. Ohne einen partizipativen, dialogorientierten F\u00fchrungsstil und ausschlie\u00dflich fall- und ereignisbezogenes Feedback, w\u00fcrden wir wohl viel h\u00e4ufiger von Ungl\u00fccken an Flugh\u00e4fen h\u00f6ren oder h\u00e4tten uns mittlerweile schon daran gew\u00f6hnen m\u00fcssen. Und eben hier sehe ich eine m\u00f6gliche L\u00f6sung unseres Problems mit dem teutonischen Stil intellektuellen Zwei- oder Mehrkampfs.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Wenn NPO-Mitarbeitende damit rechnen k\u00f6nnten Anerkennung f\u00fcr ihre Arbeit zu bekommen, obwohl \u2013 oder gerade weil \u2013 sie sich hin und wieder trauen einen Fehler zu riskieren, dann w\u00fcrden regelm\u00e4\u00dfige Berichte via Blog und Erg\u00e4nzungen und Weiterentwicklungen in Wikis (intern oder \u00f6ffentlich) zur NPO-Normalit\u00e4t werden. Die morgendliche Lekt\u00fcre der RSS-Feeds w\u00fcrde dann sicherlich auch die Selbstbeweihr\u00e4ucherung manchen Pressespiegels  ersetzen und das Aus-Fehlern-Lernen so kollektiviert. Der gemeinsame Weg zu einem <em>state ot the arts \u2013 <\/em>wie er vielleicht im <a href=\"http:\/\/www.pflegewiki.de\/wiki\/Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PflegeWiki<\/a> oder den Bem\u00fchungen des \u00d6RK eine <a href=\"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/wiki\/index.php\/Social_Media_Policy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Social-Media-Policy<\/a> zu erarbeiten zu erkennen ist \u2013 k\u00f6nnte so beschritten werden.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">Um an dieser Stelle also klar auf die Frage Brigitte Reisers zu antworten: Meiner Ansicht nach sind es nicht unbedingt die Tools, die das Management von Daten und Informationen zur Kultivierung (oder auch zur Kollektivierung) von Wissen und Innovation beg\u00fcnstigen. Vielmehr sind es g\u00fcnstige Rahmenbedingungen, die eine Kultur des gemeinsamen Lernens  erm\u00f6glichen. Im Rahmen einer umfassend anerkennenden Kultur der Fehlerfreundlichkeit, Neugier und Kollegialit\u00e4t sind sicherlich gr\u00f6\u00dfere Lernfortschritte m\u00f6glich als in einer Umgebung, in der jeder und jede tadellos geschliffene Rechnung \u00fcber sein oder ihr tun ablegen muss.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size:medium;\">* Ein treffendes Exerpt des Essays ver\u00f6ffentlichte <a href=\"http:\/\/www.derdieckmann.de\/?p=148\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Florian Dieckmann auf seinem Blog<\/a><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meiner Ansicht nach sind es nicht unbedingt die Tools, die das Management von Daten und Informationen zur Kultivierung (oder auch zur Kollektivierung) von Wissen und Innovation beg\u00fcnstigen. 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