{"id":586,"date":"2010-10-01T18:00:37","date_gmt":"2010-10-01T18:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/foulder.wordpress.com\/?p=586"},"modified":"2024-10-27T17:15:44","modified_gmt":"2024-10-27T16:15:44","slug":"der-trend-geht-zur-nahrungsverweigerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hannes-jaehnert.de\/wordpress\/2010\/10\/01\/der-trend-geht-zur-nahrungsverweigerung\/","title":{"rendered":"Der Trend geht zur Nahrungsverweigerung"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong><em>Ein Kommentar f\u00fcr alle und niemanden<\/em><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Heute (am 1. Oktober) ist Welttag des Vegetarismus; oder besser: <em>\u201eWelt-Vegetarier-Tag\u201c<\/em>. Ausgerufen wurde dieser weltweite Aktionstag anl\u00e4sslich des Welt-Vegetarier-Kongresses in Schottland 1977. Ziel war es damals und ist es seitdem <em>\u201edie Vorz\u00fcge der vegetarischen Lebensweise\u201c<\/em> bekannter zu machen. Leider habe ich an den 1. Oktobern der letzten Jahre nicht viel mehr Aktionen der Welt-Vegetarier mitbekommen, als die Verbreitung jener <a href=\"http:\/\/marx-blog.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/1094-Tiere-im-Jahr.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">digitalen Informationstafel<\/a>, die mir vorwurfsvoll vor Augen f\u00fchren soll, was der Mensch (der ich im allgemeinen nicht bin) durchschnittlich an Tierischem verdr\u00fcckt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nat\u00fcrlich gibt es noch viel mehr. Auf Webseiten wie <a href=\"http:\/\/www.euroveg.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.euroveg.org<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.vebu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.vebu.de<\/a> sind diverse Kampagnen zu finden, die, wenn sie nicht mehr laufen, doch anst\u00e4ndig dokumentiert wurden. Wen der Vegetarismus also interessiert, sollte dort f\u00fcndig werden. Wer sich &#8212; wie ich es in den letzten Jahren gehalten habe &#8212; aber nicht weiter mit dem Thema besch\u00e4ftigt, wird von diesen Kampagnen eher nicht erreicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es scheint zu sein wie es h\u00e4ufig ist: Zu offenen Diskussionsrunden kommen nur die, die ohnehin \u00e4hnlicher Meinungen sind und \u00dcberzeugungsarbeit (ob im Internet oder auf der Stra\u00dfe) erreicht zumeist die ohnehin \u00dcberzeugten. Warum das so ist? Ganz einfach: Wir laufen mit einer f\u00fcr uns allt\u00e4glichen Weltsicht durch den Tag, die wir uns i.d.R. auch nicht umbiegen lassen m\u00f6chten. Wir brauchen n\u00e4mlich unsere Weltanschauung als allt\u00e4gliche Orientierungshilfe und sch\u00fctzen sie entsprechend. Normaler Weise werden wir also schlicht nicht auf das uns Infragestellende, sondern immer nur auf das uns Best\u00e4tigende aufmerksam. Um es kurz zu sagen: Wer gern Fleisch ist, wird alle m\u00f6glichen Ausreden finden sich <span style=\"text-decoration: underline;\"><em>nicht<\/em><\/span> mit dem Vegetarismus zu besch\u00e4ftigen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch das Streben nach Homogenit\u00e4t und Friede soll hier nicht Thema sein. Ich will mich anl\u00e4sslich dieses 1. Oktobers einmal mit dem Vegetarismus auseinandersetzen. Die nur all zu menschliche Tendenz, sich haupts\u00e4chlich mit sich selbst zu besch\u00e4ftigen, es sich in seiner eigenen Welt gem\u00fctlich zu machen, l\u00e4sst aber schon vermuten, dass wir es auch im Falle des <em>Vegetariers <\/em>mit einem Menschen zu tun haben, der (oder die) sich in der jeweils eigenen Welt orientiert und Infragestellendes eher links liegen l\u00e4sst als sich damit zu besch\u00e4ftigen. Die erste Erkenntnis also: <em>Der Vegetarier ist auch nur ein Mensch.<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zum Vegetarismus im allgemeinen<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bevor ich mich weiter unten etwas intensiver mit dem gesellschaftlichen Ph\u00e4nomen des Vegetarismus besch\u00e4ftigen werde, will ich zun\u00e4chst in aller K\u00fcrze erl\u00e4utern, worum es eigentlich geht &#8212; was den <em>Vegetarismus <\/em>eigentlich ausmacht. Mitnichten ist es n\u00e4mlich so, dass Einigkeit dar\u00fcber besteht, was ein Vegetarier is(s)t.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Wortherkunft<\/em><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Wort \u201eVegetarismus\u201c ist zun\u00e4chst ein Kunstwort und als solches aus den englischen Begriffen f\u00fcr Pflanzenwelt (<em>vegetation<\/em>) und Gem\u00fcse (<em>vegetable<\/em>) zusammengesetzt. Manchmal werden auch die lateinischen Begriffe <\/span><\/span><\/span><\/span><em>\u201e<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">vegetus<\/span><\/span><\/span><\/span>\u201c<\/em><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> oder <\/span><\/span><\/span><\/span><em>\u201e<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">vegetabilis<\/span><\/span><\/span><\/span>\u201c<\/em><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> als Wortstamm angegeben. Vegetus (<em>\u201erege\u201c<\/em>) oder vegetabilis (<em>\u201ebelebend\u201c<\/em>) aber haben nur insofern mit dem <em>\u201eVegetarismus\u201c<\/em> zu tun, als sowohl diese wie auch die englischen Begriffe urspr\u00fcnglich von <\/span><\/span><\/span><\/span>\u201e<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">vegetare<\/span><\/span><\/span><\/span>\u201c<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> abstammen, was soviel wie <\/span><\/span><\/span><\/span>\u201e<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>beleben<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span>\u201c<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> hei\u00dft.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Statistik<\/em><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> F\u00fcr Deutschland wurde die Verbreitung des Vegetarismus vom <a href=\"http:\/\/www.produktundmarkt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institut \u201eProdukt + Markt\u201c<\/a> 2006 mit neun Prozent angegeben. Auf <a href=\"http:\/\/www.euroveg.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.euroveg.org<\/a> wird das mit 7.380.000 \u00fcbersetzt, was deutlich zu hoch sein d\u00fcrfte. Zum Ersten hat das Institut \u201eProdukt + Markt\u201c sicherlich keine Kinder unter 14 Jahren befragt, womit die Grundgesamtheit, auf die die neun Prozent bezogen werden, von 82 Mio. auf 65 Mio. Menschen sinkt (das ist die Grundgesamtheit, die auch f\u00fcr den [N]Onliner-Atlas 2006 angelegt wurde). Zum Zweiten wurden hier auch Menschen den Vegetariern zugeordnet, die eigentlich gar keine sind &#8212; sich n\u00e4mlich nur <\/span><\/span><em>\u201e<\/em><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>teilweise<\/em><\/span><\/span><em>\u201c<\/em><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> an die vegetarischen Grunds\u00e4tze halten. Und zum Dritten widerspricht den neun Prozent dieser <a href=\"http:\/\/www.bmelv.de\/cln_163\/SharedDocs\/Standardartikel\/Ernaehrung\/GesundeErnaehrung\/Ernaehrungsforschung\/NationaleVerzehrsstudie\/NVS2_Ernaehrungsverhalten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erhebung die Nationale Verzehrstudie<\/a> von 2007, die gerade einmal 1,6% erwachsener Vegetarier und 0,1% Veganer in Deutschland ermittelte (vgl. <a href=\"http:\/\/www.was-esse-ich.de\/uploads\/media\/NVS_II_Abschlussbericht_Teil_1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NVS II<\/a> 2008, 98).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Update:<\/strong> f\u00fcr 2015 meldet die Veggie-News-Seite <a href=\"https:\/\/vebu.de\/themen\/lifestyle\/anzahl-der-vegetarierinnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vebu<\/a> 7,8 Mio. das <a href=\"http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/173636\/umfrage\/lebenseinstellung---anzahl-vegetarier\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portal Statista<\/a> 5,4 Mio. Vegetarier.<\/span><\/span><\/p>\n<h3><em><span style=\"font-family: verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Formen<\/span><\/span><\/em><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit <em>\u201eVegetarier\u201c <\/em>und \u201e<em>Veganer\u201c<\/em> sind hier auch schon wieder zwei Begriffe genannt, die vortrefflich zur allgemeinen Verwirrung beitragen und ebenso wie die Statistik entwirrt geh\u00f6ren:<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Allgemeinen spricht man von Vegetariern und Vegetarierinnen, wenn es um Menschen geht, die kein Fleisch, wohl aber Fischprodukte und bakterien- sowie pilzhaltige Erzeugnisse, verzehren. Diese wurden auch in den eben genannten Studien ermittelt (siehe auch hierf\u00fcr: <a href=\"http:\/\/www.was-esse-ich.de\/uploads\/media\/NVS_II_Abschlussbericht_Teil_1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NVS II<\/a>, 97). Von Veganerinnen und Veganern dagegen spricht man, wenn es sich um Menschen handelt die nicht nur auf Nahrungsmittel tierischer Herkunft verzichten, sondern auch alle anderen Tierprodukte wie Leder, Schafwolle usw. vermeiden.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was da in der Studie des Institus \u201eProdukt + Markt\u201c und in der Nationalen Verzehrstudie unter den Vegetarismus gefasst wurde, wird im englischen Original <em>\u201ePescetarian\u201c<\/em> oder in seiner deutschen Kurzform <em>\u201ePesco-Vegetarier\u201c <\/em>genannt. Neben diesem Pesco-Vegetarismus, bei dem auch der Verzehr von Fisch- als kaltbl\u00fctiges Lebewesen akzeptiert wird, wurden in den genannten Studien auch noch zwei andere Formen des Vegetarismus zusammengefasst: der <em>Ovo-Vegetarismus, <\/em>bei dem der Verzehr von Eiprodukten akzeptiert wird und der <em>Ovo-Lacto-Vegetarismus, <\/em>bei dem sowohl Ei- als auch Milchprodukte akzeptiert werden.<\/span><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Motive<\/em><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auf den genannten Webseiten sowie im <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vegetarismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia-Artikel zum Vegetarismus<\/a> werden verschieden Motive vegetarischer und veganer Lebensweisen aufgez\u00e4hlt. Abgesehen vom <em>Vegetarismus qua Gusto<\/em> (<em>\u201eFleisch schmeckt einfach nicht\u201c<\/em>) kann und wird \u00fcber die Vorz\u00fcge des ausschlie\u00dflich pflanzlicher Ern\u00e4hrung nat\u00fcrlich trefflich gestritten werden. Die zu nennenden Motive sollten demnach als ausnahmslos subjektiv angesehen werden, weshalb ich sie lediglich nenne und erst sp\u00e4ter kommentiere.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als wohl vielf\u00e4ltigste Motiv-Kategorie ist zun\u00e4chst die der <em>ethischen Aspekte<\/em> zu nennen. Unter diese lassen sich sowohl individuelle Moralvorstellungen als auch religi\u00f6se Ansichten subsumieren, wobei letztere nat\u00fcrlich mit ersteren einhergehen; das \u201eJa\u201c zur Religionsfreiheit ist schlie\u00dflich ein ethisch begr\u00fcndetes (bspw. durch Kant). Aber auch div. Vorstellungen \u00fcber die Verantwortlichkeit f\u00fcr unsere Umwelt sind zweifelsohne ethischer &#8212; wenn nicht gar \u00admoralischer &#8212; Natur.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">H\u00e4ufig genannte Motive zu vegetarischer Lebensweise sind au\u00dferdem Vorstellungen \u00fcber gesundheitliche Auswirkungen fleischloser Ern\u00e4hrung. An dieser Stelle wird gern auf Zivilisationskrankheiten wie Adipositas oder Bluthochdruck verwiesen, die auch auf den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Verzehr tierischer Nahrungsmittel zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (f\u00fcr eine ausufernde Liste dieser Zivilisationskrankheiten sei besonders EUROVEG empfohlen). Auf <a href=\"http:\/\/www.vebu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.vebu.de<\/a> werden sogar <a href=\"http:\/\/vebu.de\/menschen\/prominente-vegetarierinnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">prominente Vegetarierinnen und Vegetarier<\/a> gelistet, die offenbar als eine Art Testimonials Vorbilder liefern.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zum <em>Vegetarismus qua Gusto<\/em>: \u00dcber die bereits erw\u00e4hnten geschmacklichen Aspekte l\u00e4sst sich naturgem\u00e4\u00df nicht streiten. Wie manche Menschen eben keinen Kartoffelsalat, keine Paprika oder keine Rostbratwurst essen, m\u00f6gen eben manche Menschen den Geschmack von Fleisch, Fisch, Ei- und\/oder Milchprodukten nicht.<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich zu der Frage, womit wir es also zu tun haben, sagen, dass der Vegetarismus &#8212; wie vieles, das auf <em>\u201eismus\u201c <\/em>endet &#8212; bei weitem keine koh\u00e4rente Erscheinung ist; Vegetarierinnen und Vegetarier unterscheiden sich wahrscheinlich st\u00e4rker\u00a0 untereinander als sie sich als statistisch erfassbare Gruppe von nicht vegetarisch lebenden Menschen unterscheiden. In Anbetracht der vielf\u00e4ltigen Formen und Motive, die ich hier mit Sicherheit nicht ersch\u00f6pfend dargestellt habe, vermute ich, dass wir es mit einer ganzen Reihe kultureller Praktiken zu tun haben, mit denen man sich im Einzelnen ganz gut aus der Masse abheben, im Allgemeinen aber auch in einer \u00fcberschaubar gro\u00dfen Gruppe (oder besser Szene) wieder finden kann.<\/span><\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Trend zur Nahrungsverweigerung<\/span><\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Womit wir bei der Nahrungsverweigerung angekommen sind: Wieso steht \u00fcber diesem Beitrag, dass der Trend zur Nahrungsverweigerung geht? Verweigern Vegetarierinnen und Vegetarier nicht schon l\u00e4ngst die Aufnahme von Lebensmitteln tierischer Herkunft? Wieso geht jetzt erst der Trend dahin?<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nun: Sich vegetarisch ern\u00e4hrende Menschen verweigern nat\u00fcrlich keine Nahrung, wie es Menschen im Hungerstreik tun. Sie suchen sie sich nur nach bestimmten Kriterien aus. Eigentlich tun sie nichts anderes als bestehende Potentiale auszusch\u00f6pfen. Biologisch ist der Mensch schlie\u00dflich auch in der Lage ohne tierische Nahrungsmittel zu \u00fcberleben &#8212; von Natur aus ein Allesfresser zu sein, hei\u00dft nicht alles essen zu m\u00fcssen. Was der Mensch zu sich nehmen muss, kann er &#8212; wenn nicht selbst, dann doch auf k\u00fcnstlichem Wege &#8212; auch aus Pflanzen gewinnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Trend also <em>geht<\/em>\u00a0erst zur Nahrungsverweigerung, was auch nicht hei\u00dfen muss, dass <em>der gemeine Vegetarier<\/em> jemals dort ankommt. Die Verweigerung als solche ist also nicht das Problem. Viel problematischer ist die Nachahmung und Radikalisierung kultureller Praktiken des Dabeiseins und der Abgrenzung halber. An dieser Stelle wird interessant, warum und anhand welcher Kriterien Vegetarier ihre Lebensmittel aussuchen. Glaubt man den Ger\u00fcchten aus der Szene ist n\u00e4mlich nicht mehr nur das Kriterium <em>tierischer Herkunft<\/em> ausschlaggebend, sondern auch das Aussehen und der Geschmack vegetarischer Lebensmittel darf mithin nicht an Lebensmittel tierischer Herkunft erinnern. (Das w\u00e4re ja sonst irgendwie Betrug.)<\/span><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Vergemeinschaftung, Abgrenzung und Prestige<\/em><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In den B\u00fcchern und Vorlesungen von <a href=\"http:\/\/www.erato.fh-erfurt.de\/so\/homepages\/wagner\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolf Wagner<\/a> &#8212; einem meiner ehemaligen Professoren &#8212; taucht(e) immer wieder eine Theorie auf, die hierf\u00fcr recht interessant zu sein scheint. Als weitgereister <em>\u201eWeltenbummler\u201c <\/em>versuchte Wagner die Verbreitung kultureller Praktiken (wie etwa das Naseputzen mit einem Taschentuch oder das Tragen einer Kravate) zu erkl\u00e4ren und entwickelte daf\u00fcr eine weitreichende Theorie der Verbreitung kultureller Praktiken. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese als Einf\u00fchrung in aller K\u00fcrze: I<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">n An<\/span><\/span><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">lehnung<\/span><\/span><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">an die Werke von <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Norbert_Elias\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Norbert Elias<\/a> (*1897-\u20201990) und <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pierre_Bourdieu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pierre Bourdieu<\/a> (*1930-\u20202002) unterschied Wagner zun\u00e4chst zwei wesendliche Arten legitimen Prestiges: kulturelles und \u00f6konomisches Prestige. Mit zwei Achsen von jeweils keinem bis viel Prestige klammerte Wagner alle gesellschaftlichen Gruppen ein: Von den Ausgesto\u00dfenen, die weder \u00fcber kulturelles noch \u00f6konomisches Prestige verf\u00fcgen, \u00fcber die Neureichen, die zwar viel \u00f6konomisches aber eben nur wenig kulturelles Prestige haben, bis zu den kulturellen und \u00f6konomischen Eliten, die mit beidem recht gut ausgestattet sind sowie schlie\u00dflich der Avantgarde.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Coup an dieser Theorie ist nun, dass mit ihrer Hilfe sowohl f\u00fcr weltgesellschaftliche Ph\u00e4nomene (wie die Globalisierung) als auch f\u00fcr Ph\u00e4nomene der Vergemeinschaftung in kleinerem Rahmen Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze formuliert werden k\u00f6nnen. Die Annahme dabei ist recht schnell zusammengefasst: Bis auf die Ausgesto\u00dfenen, die am untersten Rand der Gesellschaft bzw. der Gruppe von Menschen, die es zu untersuchen gilt, um ihr Dasein k\u00e4mpfen, sind alle bestrebt sich von den jeweils unteren Milieu-Schichten abzugrenzen.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese Abgrenzung funktioniert auf ganz unterschiedliche Weise und muss nichts mit der Verachtung armer Menschen oder irgendeiner Art von Narzissmus zu tun haben. Durch den Gebrauch kultureller Praktiken tragen wir unsere Zugeh\u00f6rigkeit zu einem bestimmten Feld zur Schau und ordnen uns und anderen die Welt. Auf Grund der Zeichen, die wir aussenden &#8212; vielleicht mittels spezieller Accessoires &#8211;, k\u00f6nnen uns andere zuordnen, ansprechen oder uns aus dem Weg gehen, ohne fragen zu m\u00fcssen, wen wir darstellen wollen und was unsere Ansichten von der Welt sind.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">F\u00fcr den Vegetarismus hei\u00dft das, dass sich Vegetarierinnen und Vegetarier durch ihre Essgewohnheiten und die damit verbundene Symbolik gegenseitig zu erkennen geben um sich dann gleich wieder gegeneinander abzugrenzen. Dieses paradoxe Verhalten, das in jedem Vergemeinschaftungsph\u00e4nomen zu finden ist, hat auch Eingang in eine der bekanntesten popkulturellen Produktionen unserer Zeit gefunden: Die Simpsons.<\/span><\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QW65m-1YmyQ\" width=\"600\" height=\"400\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Glaubt man James M. Wallace, einem Autoren des sehr empfehlenswerten B\u00fcchleins \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Die-Simpsons-die-Philosophie-Fernsehfamilie\/dp\/3932170970\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Simpsons und die Philosophie<\/a>, sollte man dieses Werk <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Matt_Groening\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matt Groenings<\/a> allerdings nicht als eine fiese Karikatur des Vegetarismus (oder sonst irgendetwas) lesen. Vielmehr ist es eine \u00fcberspitzte Darstellung gesellschaftlicher Realit\u00e4t der USA und in diesem Falle die des Sich-Erkennens (Man achte auf die Phrasen am Anfang des Gespr\u00e4chs!) und der prompt darauf folgenden Abgrenzung (\u201eVeganer Stufe f\u00fcnf\u201c, \u201ehast du keinen Taschenmulch\u201c usw.).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jessi dabei in den Mund zu legen, dass er nichts isst, was einen Schatten wirft, ist nat\u00fcrlich auch \u00fcbertrieben, zeigt aber ein wesentliches Merkmal des sich gegeneinander Abgrenzens: Die Eliten einer Gemeinschaft m\u00fcssen sich immer neue Praktiken und Vorstellungen zu eigen machen um sich gegen die Empork\u00f6mmlinge abgrenzen zu k\u00f6nnen, die wiederum elit\u00e4res Verhalten imitieren um sich ihrerseits gegen die Nachz\u00fcgler <em>von unten <\/em>abzuheben. <\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wagner meint hierzu, dass diese neuen Praktiken der Avantgarde entstammen, die aus der blo\u00dfe Not (Besitz haben sie ja nur wenig.) eine Tugend macht und mit gro\u00dfer Kreativit\u00e4t immer neue Ideen entwickelt. Aus der Not, bspw. keinen Garten zu haben, k\u00f6nnte dann auch die Idee des Taschenhumus entstanden sein, mit dem Jessi Lisa so beeindruckt.<\/span><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Friedrich Nietzsche und der Vegetarismus<\/em><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> <span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auf den ersten Blick passt die Gemeinde der Vegetarier und Veganerinnen \u00fcberhaupt nicht zu der Idealvorstellung des \u00dcbermenschen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Nietzsche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Nietzsches<\/a> (*1844-\u20201900). Den \u00dcbermenschen, der auf dem schmalen Grad zwischen Gl\u00e4ubigkeit und Nihilismus tanzen kann, als Moralisten und Medizin- oder nur Wissenschaftsgl\u00e4ubigen zu denken, klingt nicht nur absurd &#8230; Von den oben genannten Vorz\u00fcgen des Vegetarismus w\u00fcrde Nietzsche wohl nur das des eigenen Geschmacks gelten lassen &#8212; das aber h\u00e4tte umso mehr Gewicht.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich will mir nicht anma\u00dfen die Philosophie Nietzsches hier ausbreiten zu k\u00f6nnen, der Beitrag ist ohnehin schon lang genug. Anhand eines recht d\u00fcsteren Beispiels aus l\u00e4ngst vergangener Zeit w\u00fcrde ich aber gern zeigen, dass der Trend zur Nahrungsverweigerung (dem <em>r\u00fcckw\u00e4rts gewandten Instinkt zur Grausamkeit <\/em>wie Nietzsche selbst sagen w\u00fcrde) durchaus auch gut ausgehen kann. Nietzsche n\u00e4mlich sah das Problem vor allem in der Gl\u00e4ubigkeit des Menschen, die das Leben in ein nur vorgestelltes Jenseits verlagert; nicht unbedingt nur den Himmel oder das Nirvana sondern auch die nur vorgestellte gute Welt die kommen wird, wenn nur alle dieses oder jenes tun, dulden oder unterlassen. Wird erst dieser Glaube in G\u00e4nze aufgel\u00f6st, ist die Br\u00fccke zum v\u00f6llig freien Geist, der sich selbst gestaltet (also zum \u00dcbermenschen) offen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Geschichte handelt wie gesagt in einer l\u00e4ngst vergangen Zeit, in der Gott noch nicht tot war. Sie handelt von dem syrischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Assassinen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Orden der <\/a><em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Assassinen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Assassinen<\/a>, <\/em>der vom 11. bis zum 13. Jahrhundert im mittleren Orient sein Unwesen trieb. Nach meinem Daf\u00fcrhalten kann man die Assassinen mit \u201a<em>terroristische Vereinigung\u2019<\/em> treffend umschreiben. Das Wort \u201e<em>assassin\u201c <\/em>steht im Englischen wie im Franz\u00f6sischen auch heute noch synonym f\u00fcr \u201eM\u00f6rder\u201c. Der Assassinen Orden war sehr streng hierarchisch aufgebaut. Den Ordensbr\u00fcdern niederen Ranges wurde blinder gehorsam gegen\u00fcber den h\u00f6heren R\u00e4ngen abverlangt, was die \u00e4u\u00dferst brutalen und unter hohem Eigenrisiko durchgef\u00fchrten Attentate erkl\u00e4rt, die von dem Orden ausgingen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Neue Ordensbr\u00fcder gewannen die Assassinen, in dem sie junge M\u00e4nner mit Opium bet\u00e4ubten und sie in ihr Paradies entf\u00fchrten. Dort wurden die M\u00e4nner von jungen Frauen bewirtet und betreut um schlie\u00dflich wieder bet\u00e4ubt und zur Ausbildung gebracht zu werden. Um ihrer Treue sicher zu sein, sagte man den M\u00e4nnern, dass sie nur durch ihren heldenhaften Tod zur\u00fcck in das Paradies gelangen k\u00f6nnten und banden diese Heldenhaftigkeit an die Befehlsstruktur des Ordens (<em>bzw. der Vorstellung h\u00f6herer Ordensbr\u00fcder davon<\/em>, <em>was heldenhaft ist<\/em>). \u00dcberlieferungen zufolge fanden eben diese jungen Ordensbr\u00fcder niederen Ranges eines Tages den Wahlspruch der Ordensf\u00fchrung heraus:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Nichts ist wahr, alles ist erlaubt<\/em><em><br \/>\n<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hrend sie also den Ordensf\u00fchrern, die so taten als w\u00fcssten sie die Wahrheit, blind gehorchen sollten, war diesen l\u00e4ngst bewusst, dass es gar keine Wahrheit gibt. An der Spitze, der Elite des Ordens st\u00fcrzte aller Glaube in sich zusammen und alles wurde wieder m\u00f6glich. Nietzsches Kommentar hierzu:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><em>Wohlan, das war Freiheit des Geistes, damit war der Wahrheit selbst der Glaube gek\u00fcndigt.<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Kommentar f\u00fcr alle und niemanden Heute (am 1. Oktober) ist Welttag des Vegetarismus; oder besser: \u201eWelt-Vegetarier-Tag\u201c. Ausgerufen wurde dieser weltweite Aktionstag anl\u00e4sslich des Welt-Vegetarier-Kongresses in Schottland 1977. Ziel war es damals und ist es seitdem \u201edie Vorz\u00fcge der vegetarischen Lebensweise\u201c bekannter zu machen. Leider habe ich an den 1. 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