Menschen mit geistiger Behinderung werden des Öfteren für dumm gehalten, eröffnete Erika Schmidt ihre Begrüßung beim Jahrestreffen der Freiwilligenkoordinator(innen) der Lebenshilfe im Schloss Rauischholzhausen (bei Marburg). Frau Schmidt engagiert sich seit Jahren bei Lebenshilfe NRW und hatte sich mit anderen freiwillig und hauptamtlich Aktiven in ihrem Engagement über diese Frechheit unterhalten. Raus gekommen ist ein Gedicht über die...
Erste Daten zum Freiwilligensurvey — Neue und flexiblere Engagementangebote bleiben notwendig
Ach ja, eigentlich sollte ich ja fleißig für die morgige Prüfung lernen, aber irgendwie lässt mich die gestrige Mail von Herbert Schmidt und der Tweet von @germankiwi nicht los. Nach einer kurzen Twitter-Diskussion um den Verbleib des neuen Freiwilligensurveys mit Jörg Reschke, Stefan Meyn und Sassan Gholiagha, bei der wir natürlich nicht vergaßen auch auf die twitternde Familienministerin Köhler zu verlinken, flogen mir nun die ersten Zahlen...
Aufbereitung von Engagementangeboten für Interessierte mit Leseschwierigkeiten bzw. geistiger Behinderung (Part IV das Fazit)
In den letzten Beiträgen zur Vorbereitung meines Workshops in Marburg kommende Woche habe ich mich ausgiebig mit den Möglichkeiten der Aufbereitung von Engagementangeboten für Menschen mit geistiger Behinderung oder Leseschwierigkeiten beschäftigt. Nun wird es Zeit ein Fazit zu ziehen. Ist die Aufbereitung der Kommunikation mit potentiellen oder schon aktiven Behinderten ein hilfreicher Schritt zur Förderung von Teilhabe und Engagement? Was sind...
Das Uncoole Urheberrecht und die Blockflöte
In der neuen „merz“ (54/1, 55ff) findet sich diesmal ein netter Kommentar zum „Uncoolen Urheberrecht im Internet“ von Lore Schultz-Wild. Um es gleich deutlich zu sagen: „Nett“ meint in diesem Fall keines Wegs aufschlussreich, interessant oder schlüssig; „nett“ meint in diesem Fall tatsächlich den kleinen Bruder von Sch****. Unter Headlines wie „Das darf doch nicht wahr sein“ und „Das kann doch nicht wahr sein“ führt Schultz-Wild aus, wofür wir...
Zwischenmeldung: Es gibt mich noch
Eben habe ich hier auf meinen Blog geschaut und gemerkt, dass ich meinen letzten Eintrag am 01. Februar einstellte. Das ist schon eine Weile her. Nicht das zwischendurch nichts Interessantes passiert währe; es ist die Zeit die gerade etwas knapp ist. Am übernächsten Freitag steht nämlich die erste Klausur im Master-Studium an. Abgeschlossen werden soll das Modul Bildungsforschung — ein Themenfeld in dem ich mich noch nicht soooo sicher...
Aufbereitung von Engagementangeboten für Interessierte mit Leseschwierigkeiten bzw. geistiger Behinderung (Part III ein Beispiel)
Versprochen ist versprochen! Beim letzten Mal hatte ich geschrieben, ich will mich selbst mal in der Anwendung einfacher Sprache versuchen und jetzt tue ich das auch. In der Zwischenzeit habe ich hier und da Ausschau nach einem schönen Engagementprojekt gehalten, dass ich bearbeiten kann. Heute bin ich auf Betterplace.org fündig geworden. Es ist ein Projekt von 2008, dass aber sicherlich auch heute noch Freiwillige aus aller Welt brauchen kann...
Was in der Lehre alles schief gehen kann — ein Lehrkabarett von Wolf Wagner
Nachdem ich mich heute mit Katrin über verschiedene Typen von Lehrerinnen und Lehrern unterhalten habe, ist mir das Lehrkabarett meines ehemaligen Politik-Professors eingefallen. Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ihr könnt ja mal schmunzelnd überlegen, welcher der 12 Typen euch schon so über den Weg gelaufen ist. Besonders wichtig ist der erste Teil. Hier erklärt Wagner, dass die Darstellungen natürlich überspitzt sind und...
Aufbereitung von Engagementangeboten für Interessierte mit Leseschwierigkeiten bzw. geistiger Behinderung (Part II)
Im letzten Teil meiner Überlegungen zur Aufbereitung von Engagementangeboten für Menschen mit geistiger Behinderung oder Leseschwierigkeiten bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Text wohl das Medium mit dem geringsten „Reibungsverlust“ ist. Während Podcasts und Videos zwar eine ganze Reihe von Vorteilen haben, sehe ich in ihnen einen enormen Nachteil: Sie ermöglichen kaum Eigenaktivität, was dem Verständnis im Sinne des Wieder-Geben-Könnens...
Runde #13 der NPO-Blogparade: Live im Internet – Kreativität kultivieren
In der 13. Runde der NPO-Blogparade fragt David Röthler von politik.netzkompetenz.at nach den Einsatzmöglichkeiten von synchronen Kommunikationstools für NPOs. Röthler interessiert sich dabei „… insbesondere für die Online-Konferenz-Systeme, die zahlreiche Funktionen wie Chat, Video, Textzusammenarbeit integrieren; Anwendungsfelder, die die Arbeit von NPOs und anderen Unternehmen effektiver machen.“ Mich dagegen beschäftigt zunächst eimal...
Studentisches Engagement und die Bologna-Reform
Auf Studies Online ist kürzlich ein Artikel von Jörg Reschke und Karsten Wenzlaff aus der Publikation „Hochschulen im Wettbewerb“ von Anna Neundorf, Julian Zado und Joela Zeller (Hrsg.) erschienen. Unter dem Titel „Auswirkungen der Umstellung auf Bachelor / Master auf das freiwillige Engagement von Studierenden“ gehen die beiden Autoren der Frage nach, ob und inwieweit die Bolonga-Reform das freiwillige Engagement von Studierenden verhindert...
