ArchivFebruar 2011

Neue Influencer – Bloggerinnen und Blogger als Online-Volunteers gewinnen

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„Möchten Sie über uns berichten?“ „Hier ganz exklusiv für Sie: Vorabinformationen zu unserem neuen Projekt – einfach abrufbar […].“ „Über den einen oder anderen Blogbeitrag von Ihnen würden wir uns natürlich freuen.“ Kommen euch diese Sätze auch bekannt vor? – Ja! Ich lese sie immer häufiger in diversen Mails unterschiedlichster Herkunft. Man möchte mich als „Internetaktivist“ einbinden. Mir „Exklusivinformationen“ zukommen lassen und gern...

Empört euch!

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Nun hat Stéphane Hessel, ein Veteran der Résistance, der französischen Widerstandsbewegung aus der Zeit des deutschen Nationalsozialismus, also zur allgemeinen Empörung aufgerufen. Dem 93-jährigen Franzosen-Greis könnte man  unterstellen, dass ihm das Aufregen in die Wiege gelegt wurde und sich sein Aufruf zu cholerischen Ausbrüchen auf seine Landsleute beschränken wird. Übersehen würde man dabei jedoch, dass sich auch bürgerlicher Protest zu...

Monetarisierung des freiwilligen Engagements II — (social) Return on Investment

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In meinem letzten Beitrag hatte ich verschiedene Wertberechnungsmethoden für freiwillige (unbezahlte) Leistungen dargestellt. Von der Annahme ausgehend, dass sich für jedes freiwillige Engagement ein Adäquat auf dem (ersten) Arbeitsmarkt finden lässt, kann wahlweise der Out- oder der Input Engagierter berechnet und damit der Geldwert freiwilligen Engagements ermittelt werden. Ich hatte gezeigt, dass dabei auf der einen Seite mitnichten klar ist...

Enter, das Engagement-Magazin

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Enter ist eine kostenlose Online-Wochenzeitung, die Uwe Amrhein in Kooperation mit der Stiftung Bürgermut herausgibt. Unter dem Slogan „Deutschlands erstes Engagement-Magazin“ wurde Enter bereits am 12. November letzten Jahres auf dem 4. Berliner Stiftungstag im Roten Rathaus präsentiert. Das Wörtchen „erste“ vor dem Engagement-Magazin verwundert auf den ersten Blick; kennt die Szene doch auch noch das BBE-Magazin „Engagement macht stark“, das...

Der plurale Christengott

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Als ich gestern recht ziellos durch das Hauptgebäude meiner Uni schlich, sprach mich ein Kommilitone aus dem Fachbereich Theologie an. Er und sein Begleiter — beide offenbar asiatischer Herkunft — erklärten mir, dass sie gerade ein Kurzreferat vorbereiten und jemanden suchen, an dem sie ihre Argumentation testen können. Es handele sich lediglich um fünf Minuten zuhören und ein kurzes Feedback. Ich willigte ein und lauschte gespannt. „Am Anfang“...

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